Waehltverablog


Was will Vera? (2) Volksbegehren auf Bundesebene!

Posted in Allgemein von waehltvera - 23. September 2009

Vera Lengsfeld bejaht Volksabstimmungen und Volksbegehren auf Bundesebene. Dazu befürwortet sie eine Grundgesetzänderung. Zugleich muss es Kriterien geben, wie diese Voksabstimmungen durchgesetzt werden können. Stimmt ihr Vera Lengsfeld zu? Schreibt uns!

Wahlkampf mit Lengsfeld und … bitte die andern nicht vergessen!

Posted in Allgemein von waehltvera - 16. September 2009

Zu wenig Beachtung schenkt der altbewährte Tagesspiegel in seiner Ankündigung den anderen Kandidaten. Nicht alles läuft auf das Duell zwischen Vera Lengsfeld und dem allseits kritiklos beweihräucherten „Amtsinhaber“ hinaus. Der Zwischenstand  der Online-Abstimmung zeigt zwar, dass Lengsfeld vorne in der Wählergunst liegt, aber man sollte die Kandidaten der DKP und der Piratenpartei nicht so einfach abschreiben. Bitte berichtet mehr über die vermeintlich Abgeschlagenen! Sie treten nicht „außer Konkurrenz“ an! Fairness und Gerechtigkeit auch für die „kleinen“ Kandidaten!

Es gibt außer den üblichen Big Five (oder Big Two?) viele viele andere Kandidatinnen und Kandidaten!

Zum Video von dem Duell oder Quintett der anderen mit der CDU-Spitzenkandidatin Vera Lengsfeld klickt auf die Startseite des Tagesspiegels von heute, oder einfach hier drauf:

http://www.tagesspiegel.de/medien/videos/sts1,2287.html

Finde den Unterschied (2) – Beratungsanlaufstellen oder Selbstverantwortung?

Posted in Allgemein von waehltvera - 14. September 2009

14092009(003) Viel zu viel Aufmerksamkeit haben die Plakate Vera Lengsfelds erfahren. Unziemlich viel. Deshalb setzen wir unsere beliebte Reihe Finde den Unterschied fort. Sprechen wir doch über das Thema „Bildung“.  „Es darf nicht vom Kontostand abhängen, welche Schule ein Kind besucht.“ So behauptet es immer wieder unverdrossen die SPD.  Sie weckt Begehrlichkeiten: Denn natürlich brauchen die Eltern mehr Geld, damit sie dann ihre Kinder aufs Gymnasium schicken können. Geld, das ihnen die SPD schenken will. Was ist dran? Hängt es vom Einkommen der Eltern ab, welche Schulen die Kinder besuchen?

Der Kandidat der SPD verlangt „kostenfreie Beratungsanlaufstellen“ als Maßnahme der Bildungspolitik. Er möchte uns weismachen, es gäbe nicht genug kostenfreie Beratung im Bildungswesen. Allerdings: Schafft man neue Beratungsanlaufstellen, so schafft man auch neue Arbeitsplätze in der Helfer-Industrie. Und die Helfer werden aus Dankbarkeit wiederum SPD wählen.

Aber brauchen die Eltern mehr „kostenfreie Beratung“? Brauchen die Eltern mehr Geld? (more…)

Was ist euch lieber: eigentlich blonde, junge, gutaussehende Frauen – oder Klenner, Gysi, Bisky?

Posted in Allgemein von waehltvera - 12. September 2009

Das Geschäftsmodell der Linken funktioniert. Die Linke ist die Partei der Reichen und der Besserverdienenden. Sie ist ein “Finanzprodukt mit tollem Namen”, wie das Katja Kipping so treffend formuliert. Man lese das Interview mit der Hotelbesitzertochter Katja Kipping, der stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Linken, gestern in der Süddeutschen Zeitung. Im Finanzteil. Thema: „Geld“.

Ihr Monatsverdienst: 7.800.- Euro. Alles aus Steuergeldern. Davon gehen vielleicht 2000.- Euro an Spenden ab, für die Futterkrippe der Partei, paar Euro zum Rückzahlen der Verbindlichkeiten für das Familienhotel. Willkommen in der Marktwirtschaft! Willkommen in der Kultur der Selbständigkeit!

Wie lebt man damit, wenn man sich zugleich für all die angeblich Armen in die Bresche schlägt? Vielleicht so: „Es gibt kein richtiges Leben im Falschen.“ Originalton Kipping. Ach herrje, o du alter Adorno, was hast du da verbrochen! Die Sozialisten machen sich einen goldenen Lenz. Ihnen geht es materiell und finanziell besser als je unter Honni und Konsorten – und ihr schlechtes Gewissen pflegen sie damit, dass sie sagen:  „Das ist alles falsch! Eigentlich wollen wir das so nicht. Eigentlich wollen wir den Sozialismus  (zurück).“ Na prima, immerhin wissen wir: Sie haben das Gefühl, im falschen System zu sein. Wir haben das Gefühl, im falschen Film zu sein.

Wie nannten wir das auf der Klippschule des Marxismus? Richtig: „Charaktermasken“. (more…)

Mehr Gleichheit! Löhne rauf in Rumänien! Löhne runter in Deutschland!

Posted in Allgemein von waehltvera - 9. September 2009

Vera Lengsfeld weist eindringlich immer wieder darauf hin: Wir stehen als Volkswirtschaft in einem Wettbewerb mit allen anderen Ländern der Erde, insbesondere aber mit unseren engsten Partnern, den EU-Ländern. Ein Nokia-Arbeiter im rumänischen Klausenburg (Cluj) hat einen monatlichen Verdienst von etwa 250 Euro. Darauf wies der rumänische Gewerkschafter Valentin Ilca laut Süddeutscher Zeitung von heute hin. Die Arbeiter werden pünktlich mit Bussen an die Werkstore gebracht, da sie sich das Benzin nicht leisten können.

Es tut immer wieder gut, Zahlen über arm und reich zu wissen!  Das Pro-Kopf-Einkommen in der Türkei beträgt etwa 400 Euro/Monat. In der Bundesrepublik beträgt es etwa das Vierfache. Wer kann es den Unternehmen übelnehmen, wenn sie ihre Werke – nach Mitnahme staatlicher Fördergelder in Deutschland – in Länder wie Rumänien und Türkei verlegen, wenn man als Unternehmer in Rumänien und der Türkei dieselbe Leistung zu einem Preis erhält, der auf die Hälfte des deutschen Sozialhilfeniveaus hinausläuft?

„Wohlstand für alle!“ – damit gewann die CDU in den 50er Jahren Wahlkämpfe. Gemeint war: „Wir haben Wohlstand für alle durch die Soziale Marktwirtschaft erarbeitet – lasst ihn uns bewahren und mehren.“

„Reichtum für alle!“ – damit möchte heute die Linke punkten. Sie meint offenkundig: „Wir haben Reichtum für alle in der Bundesrepublik. (more…)

Reichtum für alle stärker besteuern!

Posted in Allgemein von waehltvera - 6. September 2009

Reichtum001Unsere  abendliche Bildbetrachtung fängt einige herrliche Bildsignale zu einer Gesamtkomposition ein. Gregor Gysi setzt es knapp und prägnant in Worte: Reichtum besteuern! In Zeiten der Globalisierung, wo das weltweite Durchschnittseinkommen bei etwa 200 Euro pro Monat liegt, heißt das: Wir Deutsche sollen mehr abgeben. Der tatsächliche Reichtum, in dem wir alle leben, muss stärker besteuert werden. Gysi ist ehrlich: Er fordert höhere Steuern für alle, damit alle Reichen, also alle Bürger in Deutschland, weniger Reichtum haben. Denn es darf nicht sein, dass ein kubanischer  oder kolumbianischer Landarbeiter oder rumänischer Polizist in einem Monat soviel verdient wie ein deutscher Hartz-IV-Empfänger in drei Tagen einstreicht.

Gleichheit ist unteilbar!

Wird es den gewendeten Sozialisten gelingen, den Wohlstand wieder etwa auf das Niveau der DDR zurückzuschrauben? Die Linke hat alle Instrumente dafür bereit. Sie braucht nur in ihre Mottenkiste des Sozialismus zu greifen: Stärkere Besteuerung aller, Verstaatlichung der Energiewirtschaft und weiterer Schlüsselindustrien. Es wird erneut gelingen, den Wohlstand für alle in eine Armut für alle oder doch wenigstens Mangelbewirtschaftung für alle umzuwandeln! Die Linke schafft das schon. Man nennt es weiterhin demokratischen Sozialismus. Wie es schon in Dutzenden von Staaten von der Sowjetunion über Libyen und die DDR bis hin zu Kuba gelungen ist.

Allerdings wird es vorerst in der BRD immer ein paar Glückskekse für alle geben: Dunkin Donuts. (more…)

Spenden für einen armen Wahlkampf!

Posted in Allgemein von waehltvera - 20. August 2009

Der polnische Regisseur Jerzy Grotowski forderte einmal ein armes Theater. Mit geringen Mitteln – mit Wort, Geste, Stimme und Körper – solle der Schauspieler arbeiten. Das ganze teure Brimborium des Stadttheaters – Kulissen, Maschinen, gut bezahlte Intendanten – sei unsinnig, teure Ablenkung. Geldverschwendung. So kann man eigentlich auch einen armen Wahlkampf machen.

Wir haben mehr zu bieten, haben die besseren Konzepte im Umweltschutz! Das erste Plakat „Keine Gewalt“ haben wir auf wiederverwertete Plakate aus der Europawahl gemalt.  Kosten: Keine, außer anteiliger Verbrauch der Filzstifte. Es fand auf der Gegen-rechte-Gewalt-Demo eines breiten antifaschistischen Aktionsbündnisses reißenden Absatz, wurde uns aus den Händen gerissen. Denn es war vorbildlich schonend im Ressourcenverbrauch. Dieses Blog berichtete am 19. Juli 2009 in Wort und Bild.

Das zweite Plakat haben wir für eine Handvoll Euro in Auftrag gegeben, das geben wir zu.  Eine Agentur haben wir nicht.  Die ganze Idee ist von Vera. Jeder erkennt, dass hier keine bezahlten Profis am Werk sind. Teuer bezahlte Profis aus der Werbe-Branche haben uns in diesem Blog kontaktiert: „Nehmt uns, wir können das besser!“

Nein, nein ihr Könner und Kenner der Medienwelt: Wir sind die bislang die Kirchenmäuse des Wahlkampfs.  Wir sind stolz auf unseren bisher armen, unseren Low-Budget-Wahlkampf. Mit geringen Mitteln machen wir auf unsere Kandidatin Vera Lengsfeld und auf unsere programmatischen Inhalte aufmerksam. Um dieses weltweite Medienecho zu erzielen, hätten wir nach Schätzung von Frank Henkel, dem Berliner CDU-Landesvorsitzenden, 200.000 Euro auf den Tisch legen müssen. Es geht auch billiger. Wir haben es bewiesen. Sparsamkeit ist das Gebot der Stunde!

Jede Spende, die uns zukommt, werden wir haushälterisch verwenden. Klickt auf die Seite „Vera unterstützen“! Werdet Teil dieses Wahlkampfes, werdet Teil dieses Erfolgs!

So also entstehen Plakate …

Posted in Allgemein von waehltvera - 19. August 2009

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Hier seht Ihr Vera vor dem Atelier ihres Fotografen. Bei dem, was sie dieser Tage als eine Hauptbeschäftigung entdeckt hat.

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Nur drei von vier dringend der Brandstiftung Verdächtigten …

Posted in Allgemein von waehltvera - 16. August 2009

… gehören der linksautonomen Szene an oder rechnen sich ihr zu. Also nur 75%. Das meldet die Berliner tageszeitung soeben. Sie berichtet von ersten Fahndungserfolgen der Polizei im Kampf gegen das Abfackeln von Autos.  Wir zitieren aus der taz:

Artikelseite – taz.de.

„Es sind vier Verdächtige, die sich wegen vermeintlicher Autobrandstiftungen in Berlin inzwischen in Untersuchungshaft befinden. Drei von ihnen haben offenbar Verbindungen zur linken Szene.“

Der vierte der inhaftierten Verdächtigten scheint eher unpolitisch zu sein. Seit Jahresbeginn sind 267 Autos in Berlin durch gezielte Brandstiftung beschädigt oder zerstört worden. Die ausgewählten Autos zeigen eindeutig eine bestimmte „Handschrift“ der Täter auf: Es sind Luxusautos, Autos von „politisch missliebigen“ Firmen, Autos der Polizei. Diese Brandstiftungen signalisieren eine politische Botschaft. Nur in einigen Fällen, nicht in allen, wurde diese klar lesbare Botschaft noch durch Bekennerschreiben bekräftigt.

Der Innensenator sagt, die Täter seien „nicht zwingend im linksautonomen Spektrum“ zu suchen. Vielmehr handle es sich um nicht koordinierte Einzelaktionen.

Darf man daraus den Schluss ziehen, der Innensenator meine, dass Täter aus dem linksautonomen Spektrum stets nur in strenger Koordination handeln? Stimmt es, dass, wer nicht koordiniert handelt, nicht linksautonom sein kann? Wir halten das für abwegig. Niemand im linksautonomen Spektrum lässt sich von irgendjemandem vorschreiben, was er zu tun oder zu lassen hat. Weder von der Polizei noch von irgendwelchen „Rädelsführern“. Nein, Herr Körting: Es gibt keine Rädelsführer. Das ist ja das Kennzeichen der autonomen Szene. Die Szene empfängt keine Befehle.

Wir haben uns in unserer Wahlkampagne stets gegen die Beschönigung und Verharmlosung politisch motivierter Gewalt ausgesprochen. Egal, ob diese von links oder von rechts kommt. Unser Motto auf unserem Plakat lautete deshalb: „Keine Gewalt.“ Wir sind aus der Antifa-Szene heraus dafür heftigst kritisiert und auf einer Demo gegen rechte Gewalt, an der wir teilnahmen, auch einmal bespuckt und angegriffen worden. Dieses Blog berichtete mit Foto am 19. Juli 2009 darüber. Unser Plakat besagte: „Aufpassen! Gewalt kann von rechts- UND von linksaußen kommen.“

Selbstverständlich haben wir nie behauptet, dass alle Gewalt gegen Sachen stets nur politisch motiviert sei. Es scheint immer auch einige Trittbrettfahrer zu geben. So wie eben jetzt. Einer von vier der Brandstiftung Verdächtigten scheint nicht der linksextremistischen Szene anzugehören. Das sind  25%.


Was erlauben Vera

Posted in Allgemein von waehltvera - 16. August 2009

» “Was erlauben Strunz”: Vera Lengsfeld und Hans-Christian Ströbele am Montag zu Gast in der N24-Talksendung! – Entertainment-Life.de.

Am kommenden Montagabend wird es bei N24 die erste Ausgabe der Talksendung ” Was erlauben Strunz” nach der Sommerpause zu sehen geben. In dieser kommenden Ausgabe der Talksendung werden dabei Vera Lengsfeld und Hans-Christian Ströbele bei Moderator Claus Strunz zu Gast sein.

Schon am kommenden Montagabend wird es bei N24 die erste Ausgabe der beliebten Talksendung „Was erlauben Strunz“ nach der Sommerpause zu sehen geben. Im Studio werden dabei diesmal die CDU-Bundestagskandidatin Vera Lengsfeld und der Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele von Bündnis 90/Die Grünen zu Gast sein.

Die beiden Politiker werden am kommenden Montag, dem 17. August 2009 um 23:30 Uhr in der Talksendung „Was erlauben Strunz“ bei N24 zu sehen sein.

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