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Was hat Gerechtigkeit mit Zechprellerei zu tun?

Posted in 1 von waehltvera - 22. September 2009

Gestern Abend wollten mich vor unserem Treffen im „Asador“ unbedingt drei „Selbstständige “ treffen , die mit mir über ihre Probleme reden wollten. Dann ging es aber hauptsächlich um meinen Wahlflyer und die darin enthaltene Aussage, dass ich Sportplätze und Freizeitflächen für alle, statt Wagenburgen für wenige wolle. Ob ich mich damit gegen „alternative“ Lebensformen aussprechen wolle, die Berlin so interessant machten? Nein. Mich erinnert eine Haltung, dass einige wenige ihren Claim abstecken nach Wild-West-Manier und sagen, hier bleiben wir, egal, was die Allgemeinheit mit dieser Fläche vorhat, eher an rücksichtsloses Durchsetzen egoistischer Interessen, als an interessante Lebensformen. Aus welchem Grund soll das Interesse einer selbstbezogenen Minderheit höher gestellt werden, als das Interesse von Schülern an einem ordentlichen Sportplatz? Die Diskussion drehte sich eine Stunde lang im Kreis, vor allem , weil mir meine Besucher auch nicht sagen konnten, welchen Gewinn die Besetzer aller Couleur für die Allgemeinheit bedeuten.  Dann ging es noch um Gleichheit und Gerechtigkeit, die ohne Freiheit nicht möglich sind und warum Fairness, d.h. Anständigkeit, freiwilliges Einhalten der Regeln so wichtig sind. Einer der  Besucher sagte ziemlich zum Schluß, für ihn wäre Fairness Einhalten der Regeln, wenn der Schiedsrichter hinguckt. Der Kellner hat wohl gerade nicht geguckt, als die drei das „Asador“ verließen, denn sie „vergaßen“ ihren Wein zu bezahlen. Das habe ich dann für sie übernommen, denn ich wollte nicht, dass der Kellner draufzahlen muss.

4 Antworten to 'Was hat Gerechtigkeit mit Zechprellerei zu tun?'

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  1. x-berg said,

    ..wären sie selbständig gewesen und das anständig hätten sie sich nicht derartig rattig gegenüber einem Kellner verhalten.
    shame on you

  2. padua said,

    Ich denke mal der Kellner bekommt trotzdem sein Gehalt.

    „Mich erinnert eine Haltung, dass einige wenige ihren Claim abstecken nach Wild-West-Manier und sagen, hier bleiben wir, egal, was die Allgemeinheit mit dieser Fläche vorhat, eher an rücksichtsloses Durchsetzen egoistischer Interessen, als an interessante Lebensformen.“

    Und wenn einige wenige kommen aber viel Geld in der Tasche haben, dann ist es für die CDU kein Problem, wenn Spielplätze und Parks für egoistische Interesen geopfert wird. Deren Einzelinteressen überwiegen dann gegenüber den Interessen der Allgemeinheit.

  3. waehltvera said,

    Wo ist das der Fall? Bitte melden Sie uns diesen Fall, werter padua, wir werden auch in einem solchen Fall die Spielplätze und Parks gegen egoistische Interessen selbternannte Besitzer und Besetzer verteidigen. An jedem beliebigen Ort im Wahlkreis 084. Versprochen ist versprochen! Johannes Hampel, Mitglied der CDU Friedrichshain-Kreuzberg, Vera-Lengsfeld-Unterstützer

  4. Bernd Karbuweit said,

    A propos Rechnung bezahlen:

    Liebe Frau Lengsfeld, haben Sie nun den Strafzettel (15 Euro) bezahlt, wegen dem Sie laut Tagesspiegel sogar ein Gerichtsverfahren anstrengten und dann – weil Sie sich doch immer so gern für den Rechtsstaat einsetzen – zum Gerichtstermin nicht erschienen sind?

    Ist das Ihre Art, dem Rechtsstaat Respekt zu erweisen?


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