Waehltverablog


Freut euch des Lebens, weil noch der Hummer schmeckt!

Posted in 1 von waehltvera - 22. September 2009

Wagenknechtuntitled

Nun lasst den Linken doch mal ihren Spaß, oh ihr Paparazzi! Wusstet ihr denn nicht, dass Hummer noch im Mittelalter ein echtes Arme-Leute-Essen waren? Und dass Hummer heute eine Art Luxusauto für Reiche sind, das man besser nicht in Friedrichshain abstellen sollte? Linke sind doch Reiche! Also dürfen sie auch Hummer essen. Was ist dagegen einzuwenden? Noch einmal: Wer links wählen will, muss DKP wählen!

Dieses fanden wir in einer Pressemitteilung:

Sahra Wagenknecht (Die Linke) verharmlost Schuld ihres Ehemannes

Kathy Weber, Moderatorin von wahlzeit.tv, hat Sahra Wagenknecht (40) auf den Zahn gefühlt und ihr Fragen gestellt, mit denen sie nicht rechnete.

Mit Lothar Bisky hatte die Sprecherin der Kommunistischen Plattform in der „Linkspartei“ ein opulentes Hummer-Essen genossen und war dabei von einer Parteikollegin fotografiert worden. Die für eine Kommunistin peinlichen Fotos löschte Wagenknecht danach heimlich von der Privatkamera der Kollegin. Im Interview darauf angesprochen, entschuldigt sie sich errötet mit dem Satz „Auf den Fotos sah ich doof aus!“ und versucht gleich danach von diesem Thema abzulenken.

Aber die wahlzeit.tv-Moderatorin war gut informiert und ging gleich zum nächsten dunklen Fleck auf der Weste der Familie Wagenknecht über: den Ehemann. Er wurde 1996 vom Landgericht Köln wegen Betruges in 46 Fällen zu einer Freiheitsstrafe von über drei Jahren verurteilt. Um der Haft zu entgehen, versuchte er in die Türkei zu flüchten. Doch auf dem Flughafen von Antalya schnappte ihn die Polizei – mitsamt seiner damaligen Freundin Wagenknecht, wie das Polizeiprotokoll aussagt. Vor einiger Zeit wurde er dann wieder rückfällig und bot laut eines „Stern“-Artikels gefälschte Bilder zum Verkauf an, was er nach zahlreichen Medienberichten auch zugab. „Hat er nicht!“, dementiert Wagenknecht im wahlzeit.tv-Interview die Schuld ihres Mannes und stellt sich damit gegen Aussagen der Kölner Staatsanwaltschaft und der Presse (www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2002/0116/politik/0178/index.html).

Außerdem äußert sich Wagenknecht zu ihrem geplanten Wechsel vom Europaparlament in den Bundestag, zur SED-Vergangenheit der „Linkspartei“ und zu der von ihr angestrebten kommunistischen Revolution.

Ausschnitte aus dem Interview sehen Sie ab heute auf www.wahlzeit.tv (unter Interviews in voller Länge)

Außerdem in der wahlzeit.tv-Folge 16: Der Wirt der Promi-Politiker-Kneipe „Ständige Vertretung“ in Berlin verrät, was die Bundeskanzlerin Merkel und ihr Herausforderer Steinmeier trinken, wenn sie bei ihm einkehren (Er trinkt, obwohl aus Ostwestfalen-Lippe gebürtig, Kölsch und Merkel, damit sie immer nüchtern bleibt, das klassische Wasser).

Noch Fragen? Dann melden Sie sich einfach hier:

wahlzeit.tv

Büro Hamburg

Ruf: 040-83985803, 0173-2157047

robel@27km.de

wahlzeit.tv ist das erste tägliche politische Fernseh-Magazin im deutschen Internet. Es bietet

freche und junge Berichte, Umfragen, Interviews und Satiren. Hier bekommen Politiker die

Fragen gestellt, die man woanders vermisst. Produzent der Web-TV-Sendung ist die

Firma 27 Kilometer Entertainment.

Die Sendung „wahlzeit.tv“ ist auch auf t-online.de, studivz.net, sevenload.de und

wer-kennt-wen.de zu sehen.

7 Antworten to 'Freut euch des Lebens, weil noch der Hummer schmeckt!'

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  1. Felix Behncke said,

    Habt ihr Probleme!
    Warum versucht ihr´s nich mal mit Argumenten?

    • waehltvera said,

      Argumente kommen nur hin und wieder bei uns vor. Sie haben recht. Bringen Sie doch auch eines, bitte, Herr Behncke. Aber ein bisschen Klatsch und Tratsch muss auch sein. Wir mussten feststellen, dass Klatsch und Tratsch – auch vom Gegner – immer ein paar Neugierige auf unser feines, aber nicht kleines Blog ziehen. Mit besten Grüßen, Abteilung Attacke aus dem Hause CDU

  2. Bernd Karbuweit said,

    Oh, diese böse, böse Frau Wagenknecht! Dreimal Pfui!

    Die soll sich mal ein Beispiel nehmen an den aufrichtigen Ehrenmännern der CDU, die mit „jüdischen Vermächtnissen“ gegen die kommunistische Invasion kämpfen, die noch wissen, was ein Ehrenwort bedeutet und die Berlin die tollste Bankgesellschaft aller Zeiten beschert haben.

  3. waehltvera said,

    Sind diese Leute, die Sie, Herr Karbuweit, nennen, noch am Ruder oder wurden sie aus gutem Grund abgelöst?

    • Bernd Karbuweit said,

      Mir ist nicht bekannt, dass Roland Koch und Wolfgang Schäuble abgelöst wurden oder Helmut Kohl der „Ehrenvorsitz“ der CDU aberkannt wurde.

      Wenn Sie über andere Informationen verfügen, teilen Sie mir das bitte mit, damit ich mich freuen kann….;-)

      • waehltvera said,

        Sie sprechen da in der Tat Kritikwürdiges an. Aber: Helmut Kohl wurde über die Parteispendenaffäre gestürzt, Wolfgang Schäuble erlitt ebenfalls empfindliche Niederlagen, und ebenso Herr Koch. Fehlverhalten bleibt nicht unbestraft im harten politischen Geschäft. Allerdings hat keiner der genannten Herren behauptet, als Anwalt der Millionen und Abermillionen von Verzweifelten, Armen und Entwürdigten aufzutreten, die es – wie manche steif und fest behaupten – in unserer Republik geben soll.

  4. Axel Porsch said,

    Liebe Frau Lengsfeld,

    welcher Ihrer in Ihrem Namen schreibenden Vasallen kommt in Ihrem Block auf die krude Idee, immer olle Kamellen Ihrer Mitbewerber herauszukramen? Die Geschichte mit Ströbeles Fahrrad im Auto war schon einige Jahre alt und nun versteigt man sich dazu, Frau Wagenknecht-Niemeyer wegen ihres Ehemannes zu desavouieren.

    Richtig, 1996 wurde dieser wohl verurteilt und dann lassen Sie schreiben „Vor einiger Zeit wurde er dann wieder rückfällig…“. Liebe Frau Lengsfeld, dies war laut Ihrem nicht funktionierenden obigen link vor 7 Jahren und inwieweit Herr Niemeyer dabei eine strafbare Handlung begangen hätte entzieht sich meiner Kenntnis. Man könnte auch verkürzt sagen: „Liebe macht blind“.

    Wirft man Ihnen vor, dass Sie 11 Jahre mit einem Herrn Knud Wollenberger verheiratet waren, der informeller Mitarbeiter der Stasi war?

    Dass Sie dies übrigens 11 Jahre lang nicht bemerkt haben, spricht nicht für Ihren Instinkt – weder als Ehe-Frau, noch als Politikerin.

    Ebenso daneben liegen Sie mit der Wahl Ihrer irrwitzigen Plakatmotive. Aufmerksamkeit zu erregen ist ein Aspekt – wichtiger ist es jedoch, hiermit eine positive Grundstimmung zu erzeugen und in Ihrem konkreten Fall Wähler/Innen für sich zu gewinnen.

    Ich kann mich des Gefühls nicht erwehren, dass Sie die BTW09 für Ihren Wahlkreis bereits verloren geben und nur noch unkontrolliert um sich schlagen/lassen. Viele Ihrer Blog-Beiträge muten nur noch peinlich an. Bei Herrn Ströbeles Mailing mussten Sie ja auch schon zurückrudern.

    Ps Das Hummeressen war im Straßburger Restaurant „Aux Armes“ , Juni 2007 und dass es sich die Europa-Abgeordneten aller Parteien (auch SPD, CDU usw) in Strassburg und Brüssel (hier empfehle ich La Maison Du Cygne am Grand Place) gut gehen lassen, kann man als bekannt voraussetzen.

    Meinen Sie übrigens, dass das Essen von Herrn Ackermann und seiner Entourage im Kanzleramt an einer Frittenbude geordert wurde?

    PS Zu Ihrer weiteren Info kopiere ich Ihnen mal einige relevante links aus 2002 herein:

    http://www.welt.de/print-welt/article368843/Sahra_und_die_Heilige_Apollonia.html

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,173601,00.html

    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2002/0125/seite3/0069/index.html


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