Waehltverablog


Brandstiftung in der Hauptstadt. An die Arbeit, Materialentwickler!

Posted in 1 von waehltvera - 16. September 2009

Toller Hintergrundbericht in der Süddeutschen Zeitung heute! Unser Bezirk hat es immerhin ins „Panorama“ geschafft. Bei der Feuerwehr entsteht laufend neue Arbeit – in dem Maße, wie in der Kultur und der Bildung abgebaut wird.  Männer, meldet euch! Was sagt die Süddeutsche zu den Ursachen der zahllosen Brände? Lest selbst:

Zwar gehen auch in anderen deutschen Großstädten immer mal wieder Autos in Flammen auf, doch Berlin ist die Hauptstadt der Brandstifter. Das hat nach Erkenntnissen von Ermittlern vor allem zwei Gründe: Zum einen ist hier die linksautonome Szene besonders stark. Zum anderen fühlt sie sich in Berlin besonders stark provoziert. Stadtviertel wie Prenzlauer Berg, wo die Feuerwehr im April binnen einer Stunde gleich zwei Mal zu einem brennenden Mercedes ausrücken musste, haben sich stark gewandelt.

Mit den Sanierungen haben sich die Mieten in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt, hinter den neuen Fassaden entstanden hippe Bars und Kunstgalerien. Was die einen als Aufwertung der Gegend verstehen, empfinden andere als schleichenden Sozialdarwinismus.

via Brandstiftung in der Hauptstadt – Berlin brennt – Panorama – sueddeutsche.de.

„Sie fühlt sich in Berlin besonders stark provoziert.“ Deutlicher kann man den Kotau vor den reaktionären Kräften, die jeden Wandel in unserem Bezirk bekämpfen und die dazu auch die Mittel der Gewalt einsetzen, nicht formulieren!Und das in einer ganz normalen, bürgerlichen Zeitung wie der Süddeutschen!

Gut auch der Versuch, die Handschrift der Brandstifter zu lesen! www.brennende-autos.de liefert einen Überblick. Mercedes steht oben auf der Liste der betroffenen Fahrzeuge.

LKA-Chef Haeberer gibt nach den Autobesitzern nunmehr auch der Autoindustrie eine Teilschuld: Sie habe es versäumt, feuerfeste Materialien zu entwickeln.

Na, denn man los: Materialentwickler, Feuerwehrleute – an die Arbeit!

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3 Antworten to 'Brandstiftung in der Hauptstadt. An die Arbeit, Materialentwickler!'

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  1. löppe said,

    „Unser Bezirk“…
    also liebe Vera: IHR Bezirk ist es sicherlich nicht.

    CDU raus aus Kreuzberg-Friedrichshain.


    • löppe, das, was Sie sagen, das ist Rassismus pur. „Sozialhygiene“, hätten die Nationalsozialisten und die Faschisten so etwas genannt. Kann sein, dass der obige Quark Ihnen nicht gefällt.

      „No Christian Democrats allowed“, oder wa?

      Empfehle Ihnen hierzu den tollen Film „District IX“. „No humans allowed“, heißt es da. Der Film kommt aus Südafrika. „Schwarze sind hier nicht erwünscht – no blacks allowed on this bench“ … Wollen Sie unseren Bezirk zu einem District IX machen? Sie sind auf bestem Weg!

      Best regards
      P.S.: Den obigen Text hab ich verbraten. Bin übrigens seit Jahrzehnten Friedrichshain-Kreuzberger aus dem finstersten Winkel mit vielen vielen muslimischen Ausländern, wo kein Linker oder Grüner seine Kinder auch nur einen Tag in die Grundschule schicken würde. Und ich unterstütze Vera Lengsfeld.

  2. x-berg said,

    Auweia, wat fürn Text, die Rede war von unserem Bezirk, sie sagte nicht mein Bezirk.
    Also alle CDU Sympathisanten raus aus Kreuzberg Friedrichshain, naja so hatte die Geschichte mal alle Bürger jüdischen Glaubens auch ihren Anfang mit Vertreibung und später..brauch ich hier wohl nicht erwähnen.
    Am Anfang war es der Gedanke, dann das Wort und nicht viel später die Taten.
    Ich mag keine Menschen die totalitär denken, anfangen Ausgrenzungen gleich welcher Art auszusprechen, gleich ob grün, schwarz gelb rot oder dunkelrot, jeglich Coleur der Parteien hat seine Anhängerschaften in den Bezirken und keiner der ihnen anhängt bekommt von mir einen Platzverweis.
    Das ist Nazidenke


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