Waehltverablog


Noch mehr Neuigkeiten vom Plakat

Posted in 1 von waehltvera - 21. August 2009

Blogger Pierre Blamage hat recht mit seiner Vermutung. Wir sind stark beschäftigt und schaffen es nicht, alle Hinweise , die wir erhalten, zeitnah weiterzugeben. Also: von einem treuen Freund aus der Schweiz stammt die Mitteilung, dass wir letzte  Woche nach dem Rating des „Tagesanzeiger “ die meistgelesene Nachricht aus dem Ausland waren. Wir haben es sogar ins amerikanische Fernsehen geschafft.Hier kann man die Colbert-Show bewundern:   http://www.shining-city.de/2009/08/20/stephen-colbert-on-vera-lengsfelds-campaigning/.

Außerdem ist das Plakat inzwischen im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe zu sehen.Hier sammelt Starfotograf Gundlach Wahlplakate aus allen Jahrzehnten.Gundlach über das unser Plakat : „Ein ungewöhnliches Motiv. Es hat diesem watteweichen Wahlkampf Impulse gegeben.“

2 Antworten to 'Noch mehr Neuigkeiten vom Plakat'

Subscribe to comments with RSS oder TrackBack to 'Noch mehr Neuigkeiten vom Plakat'.

  1. nanikk said,

    An Vera Lengsfelds Wahlkampfteam oder:
    Warum […]wahlkampf nicht ironisch ist

    Ironie ist verhüllter Spott; Spott wiederum macht sich über etwas lustig, ist daher eine humorvolle Variante der Aggression. Worüber also macht sich Vera Lengsfelds angebliche Selbstironie lustig? Über das, was die CDU so zu bieten hat (nach Bildinhalt des Plakats möglicherweise Friedrichshain-Kreuzbergs bevorstehender Eintritt in die Milchwirtschaft)? Wohl eher nicht. Also vermutlich über diesen männlichen Blick, der Frauen, in welcher Funktion auch immer, auf den Status eines Sexualobjekts reduziert. Was sagt sie darüber aus? Etwas Ähnliches wie ihre Konkurrentin Halina Wawzyniak in ihrem Plakat „Mit A […] in der Hose in den Bundestag“? Der Subtext könnte hier lauten: „Ihr wollt nur meinen A […]? – Ihr kriegt viel mehr als das.“ Jede Menge Aggression und Selbstbehauptung. Anders bei Vera Lengsfeld. Hier lautet die Botschaft: „Ihr wollt nur meine […]? Kein Problem, das ist OK, da stehe ich drüber.“ Kein Aggression, keine Selbstbehauptung, stattdessen Selbstdarstellung als Frau, die souverän auch mit banalisierender Sexualisierung umgeht. Sie wehrt sich nicht gegen die Aggression in diesem Blick, akzeptiert ihn, identifiziert sich mit ihm, manipuliert ihn nur ein wenig zum eigenen Vorteil. Der Subtext lautet: „Ich als Frau finde es OK, Frauen prinzipiell als Sexualobjekte zu sehen, und ich nutze das.“

    Egal, wie viel Aufmerksamkeit Sie erregen, wer soll sie dafür wählen? Die anderen Frauen, die dem Stockholm-Syndrom unterliegen? Die Männer, die sich ihrer Ansicht nach wohl augenzwinkernd, aber dennoch triebgesteuert, manipulieren lassen? Das Gute an diesem Kalkül ist: Es wird nicht aufgehen. Die Männer, die sich davon angesprochen fühlen, werden sie nicht wählen, weil sie Sexobjekte nun mal […] und sich nicht von ihnen regieren lassen wollen. Und die Frauen wählen sie nicht, weil die Pornowelle halt nicht alles ist. Die absehbare Erfolglosigkeit dürfte ihre Partei dann weniger goutieren…

    Keine Reaktion nötig, das war nur eine Anmerkung für die spätere Auswertung Ihrer Strategie, auf dass wir wenigstens in Zukunft von Ähnlichem verschont bleiben mögen.

  2. naxcs said,

    Sehr geehrte Frau Lengsfeld,
    schämen Sie sich eigentlich nicht, Steuergeld für solch einen Unsinn wie ihr Wahlplakat zu vergeuden?
    Ich muß schon sagen, ich finde mehr und mehr beschämend, wie Volksvertreter und solche die`s gern wärn mit Steuergeldern umgehen.
    Wir leben von der Hand in den Mund. Und wofür? Damit Menschen wie sie auf Wiesen spielen für die sie in keinster Weise qualifiziert sind. Dies Land und seine Volksvetreter werden mir von Tag zu Tag peinlicher. Unangenehmer. Und vor allem unheimlicher.
    Wir können uns noch nicht mal mehr gesunde Ernährung leisten, frische Lebensmittel, Obst, Gemüse alles völlig überteuert. Das haben wir Politikern zu verdanken. Und dann muss man sich sowas auch noch mit ansehn. Und kann immer noch nichts dagegen tun.
    Wann fangen Sie sich eigentlich an zu schämen?

    Mit freundlichem Gruß, H. Mäde


Schreibe einen Kommentar

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: