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Plakatfans – bitte um Geduld!

Posted in Allgemein von waehltvera - 14. August 2009

Freunde, Blogger: Doch noch mal zu dem Plakat. Die Nachfrage ist riesig, wir werden zugedeckt mit Anfragen. Deshalb müssen wir die Bedingungen, zu denen wir das Plakat abgeben, überdenken. Eine Entscheidung steht noch aus. Ihr könnt euer Interesse weiterhin hier bekunden, wir legen eine Liste an und teilen dann die Bedingungen mit, zu denen ihr das Plakat erwerben könnt. Wir können das ursprüngliche Angebot leider wegen der hohen Nachfrage so nicht aufrechterhalten. Wir teilen das neue Angebot mit, sobald es ausbaldowert ist.

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7 Antworten to 'Plakatfans – bitte um Geduld!'

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  1. Liebe Frau Lengsfeld,

    niemand ist perfekt und gerade das Unperfekte ruft häufig ein Schmunzeln hervor:

    Beste Grüße


  2. Julia said,

    Vera, ich muss Dir wirklich mal ein Kompliment machen. Das ist sicher das beste Wahlkampfplakat, was dem Ströbele passieren konnte. So steuert er sicher direkt auf die absolute Mehrheit zu.

  3. Vèronique Bellvoix said,

    Frau Vera Lengsfeld, ich finde Ihr Plakat geschmacklos. Einfach geschmacklos und primitiv. Sie erwecken den Eindruck, als wollten Sie von den richtigen Problemen, von der Krise, die unsere Republik plagt, ablenken. Sie wollten dem Wahlkampf eine humorvolle Note verleihen? Das ist Ihnen voll gelungen, denn die ganze Welt lacht sich krank, obwohl uns nicht nach Lachen zumute ist. Wir wollen ernsthafte Lösungen, die politische Elite sollte die Ernsthaftigkeit der Lage erkennen und das Land aus der Krise führen. Und das mit Würde, nicht mit Promiskuität, die fehl am Platze ist.
    Und überhaupt, welchen Wahlkmapf meinen Sie? Wo findet er statt? Ein Wahlkampf, der die ganze Welt bewegt, Massen mobilisiert und elektrisiert hat, haben wir letztes Jahr in den USA erlebt. Gut, es war viel Show dabei, aber immerhin hat ein junger Politiker sich große Mühe gemacht, das ganze Land zu mobilisieren, auf Trapp zu halten. Dieser junge Politiker, Barack Obama, war überzeugend, man merkte es ihm an, er war Körper und Seele dabei. Wo sind unsere Politiker, die wenigstens annähernd versuchen würde, die Massen zu überzeugen? Wo bitte? Niergends. Sie haben es nicht nötig zu kämpfen wie ein Obama, um die Wähler zu überzeugen. Irgendwie läßt sich das Volk nolens volens zu den Urnen locken (durch halbnackte Busen). Ich kann mir vorstellen, wieviel körperliche und geistige Energie Obama in seinen Wahlkampf und den wohlverdienten Sieg investiert hat. Und was investieren Sie? Sie zeigen Ihren Busen! In diese „Leistung” haben Sie ein paar Stunden „Arbeit“ investiert. Und Sie meinen, das reicht aus, um gewählt zu werden.

    Bei mir, also einer Frau mit einem tollen, immer diskret bedeckten Busen, erwecken Sie den Eindruck, als sei Ihr Busen das einzige, was Sie zu bieten haben. Bei der hohen Arbeitslosigkeit, bei der wirtschaftlichen Krise fällt Ihnen nichts besseres ein, als Ihren Busen zu präsentieren. Das ist eine Ohrfeige an alle Wähler. Ihr Busen ist zwar üppig, aber nicht schön. Sie beleidigen meinen Sinn für Ästhetik. Sie signalisieren damit, daß Sie die aktuten Probleme und die Sorgen der Wähler nicht ernst nehmen.

    Über Ihren peinlichen Auftritt hat sich sogar CNN lustig gemacht. Ihr Interview auf CNN habe ich gesehen. Einfach oberpeinlich. Ihr Englisch ist schrecklich. Anstatt Ihren nackten Busen öffentlich zur Schau zu stellen, sollten Sie Ihr Englisch auffrischen, vor allem die Aussprache.

    Sie sind nicht die einzige Frau, die einen üppigen Busen vorzuweisen hat. Was glauben Sie, welche Chancen eine arbeitslose Frau hätte, die zu einem Vorstellungsgespräch, sagen wir mal auf eine Stelle als Lehrerin, mit halb nacktem Busen erscheinen würde. Die Stelle bekäme die adrett angezogene Mitbewerberin. Und das zu Recht.

    Also, Frau Vera Lengsfeld, entschuldigen Sie sich öffentlich für diesen peinlichen Fauxpas und kümmern Sie sich lieber um Ihre Familie. In der Politik haben Sie nichts verloren. Ich werde die CDU nicht wählen. Lieber wähle ich Lafontaine, der nicht durch Üppigkeit gewisser Organe überzeugen will, sondern schlagfertig und vehement seine Kritik an den vielen sozialen Mißständen öffentlich vertritt.

    http://www.thefrisky.com/post/246-cleavagegate-german-politicians-bear-all/

    What’s the big issue these days in German politics? Sex appeal. Vera Lengsfeld, a conservative candidate running for parliament, is generating controversy over a campaign billboard she posted in her voting district. The billboard uses an unauthorized photo of German Chancellor Angela Merkel and shows both middle-aged women sporting very, very revealing tops that expose “Real Housewives”-level cleavage. Across the bottom, the billboard reads, “We have more to offer.” Merkel is shocked by the photos and so are many Germans. But the billboard does seem to have served its purpose. Lengsfeld is getting quite a bit of attention, even if has nothing to do with her politics. Do you think her girls can get a woman elected?

    • waehltvera said,

      Merci bien, Madame! Wir stimmen Ihnen zu, dass es zu wenige Politiker mit Mut gibt. Vera Lengsfeld hat diesen Wahlkampf ebenfalls bereits als langweilig bezeichnet. „Wir haben vor Feigheit gestunken“, so drückte es zutreffend der Bundestagsabgeordnete Peter Gauweiler in einem plötzlichen Anfall von Aufrichtigkeit einmal aus.

      Mangel an Mut, Duckmäusertum: Genau DAS können Sie unserer Kandidatin nicht vorwerfen. Oder wollen Sie Vera Lengsfeld Mangel an Mut vorwerfen? Oder werfen Sie ihr vor, dass sie 57 ist?

      Auch der von Ihnen und uns bewunderte Barack Obama hat vielkommentierte Bilder von sich veröffentlichen lassen, die ihn nur in Badehose am Strand zeigen. Wo blieb der Aufschrei? Daneben hat er zwei politische Bücher, einige Aufsätze, viele Reden und Intervies veröffentlicht. Würden Sie Herrn Obama nur anhand seines Badehosenfotos beurteilen? Wo sind die Vorwürfe, dass er die Vorzüge seines fitness-studio-geshapten Bodys zur Schau stellte? Was sagen Sie dazu? Wo blieb der Aufschrei, als Putin mit nacktem Oberkörper und mit Pistolen bewaffnet durch die Taiga trabte und die Fotos überall absetzen ließ?

      Vera Lengsfeld hat in tausenden von Stunden drei politische Bücher, zahlreiche Aufsätze, viele Reden, Interviews und Artikel veröffentlicht. Außerdem führt sie ein Wahlkampfblog, in dem alle, auch Sie kräftig Ihre Meinung zur Aussprache des Englischen darlegen können. Wir dürfen Ihnen versichern: Vera Lengsfelds Aussprache des Englischen ist besser als die des deutschen Durchschnittspolitikers.

      Haben Sie eines der politischen Bücher von Vera Lengsfeld gelesen? Wir füttern dieses Blog seit einigen Monaten mit Inhalten, mit politischen Stellungnahmen, mit Forderungen, mit inhaltlichen Provokationen. Das Echo war – mäßig. Das Echo auf ein harmloses Plakat ist überwältigend! Warum, Madame? Haben Sie eine Erklärung? Was liegt an einem Plakat? Frau schaut es 2,5 Sekunden an, geht achtlos vorbei. Und jetzt interessieren sich plötzlich alle dafür. Und jetzt kommt auch endlich eine hübsche Diskussion über einige der Sachthemen in Gang. Darüber freuen wir uns sehr.

      Unsere herzliche Bitte an Sie, Madame: Setzen Sie sich auseinander mit den politischen Themen in diesem Blog, bleiben Sie uns treu! Jede Außerung zur Sache ist uns hochwillkommen. Sie haben die Kraft. Yes you can, Madame.

      Mit herzlichen Grüßen, Ihr waehltvera-Unterstützer-Team

  4. drgeldgier said,

    Mir fällt bei Betrachtung des Plakates Folgendes ein:
    1) Rückenschmerzen
    2) Metoclopramid
    3) Horst Schlämmer „…isch hab Rücken“

    Was die oben genannten Punkte mit Politik zu tun haben?
    War bei Plakaten ja schon immer egal.

  5. x-berg said,

    Plakat hin oder her, es veranlasst ja durchaus hier Streikultur auszuüben.
    Jedoch einfach zu sagen ein Lafontaine eine persona non grata , der der Sozialdemokratie mehr geschadet als genutzt hat wäre eine Alternative halte ich doch für sehr vermessen.
    Gleichheit und Gerechtigkeit sind Werte, die man der Freiheit häufig gegenüberstellt, da wird die Freiheit weil vorhanden als selbstverständlich hingenommen, aber im theoretischen Zustand der Gleichheit und Gerechtigkeit, wäre nur noch das gerecht, was herschende Klasse, Partei oder Regime als gerecht festlegt. Weshalb wehren sich Menschen im Iran,China u.s.w.und fordern Reformen und Transparenz und vor allem Freiheit in ihren Bestrebungen im Leben, Handeln und Denken.

    Die Nöte des Menschen sind ohne Zahl. Und doch kann ihm nichts Schlimmeres zustoßen als der Verlust der Freiheit. (Ho CHI MINH)

    Es wird von der Mitte nach unten verteilt, jedoch von einer Sparpolitik kann ich nichts hören. Ich möchte nicht das vorgekaute Brot schlucken sondern mich selbst durchbeissen.
    Barrack Obama der in seinem Foto in Badehose, in der Presse als einer der sexiest alive genannt wurde hat in seinem Wahlkampf mehrere Millionen (jetzt könnte man sagen, wären die in sozialen Projekten nicht besser angelegt gewesen) und ist ein Freund des Wortes Freiheit
    Zur Geschichte Berlins:

    „Diese Stadt kennt den Traum von Freiheit.“ Barrack Obama

    Ob ich meine Brust keusch und diskret verstecke, ein Arschgeweih aus der Hüftjeans blitzen lasse, High Heels trage, Minirock oder Business Kostüm, bunt oder uni, figurbetont oder umschmeichelnd, dem landläufigen Schönheitsideal entsprechend oder auch nicht, grellgeschmimkt oder dezent unterwegs bin, es kann allein aus diesen Aspekten nicht geschlussfolgert werden was für ein Mensch mit welchen Fähigkeiten, Talenten, Schwächen, Lastern und Tugenden ich bin. Denn das ist oberflächlich.
    Außerdem frage ich mich wieso hier ständig Themen der Bundespolitik aufgegriffen werden wo es doch eigentlich um eine Bezirkswahl geht.Die die dortigen Probleme und Wünsche der Bürger auf den Punkt bringen soll.
    Das ist etwas was ich wirklich vermisse, gestern war ich abends auf der Bergmannstr. und habe mir mal die Wahlslogans angeschaut, war alles in allem sehr allgemein und fern von denen die dort im Kiez wohnen.
    Mittlerweile kann ich verstehen das die Leute nicht mehr zur Urne gehen wollen.
    Schönes Wochenende


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