Waehltverablog


17000!!! Besucher auf unserm Wahlblog an einem Tag!- Plakat ist ein Riesenerfolg!

Posted in 1 von waehltvera - 11. August 2009

Unser Plakat war ein voller Erfolg. Die Zahlen sprechen für sich. Bei der Anzahl der Besucher relativiert sich die Anzahl der gehässigen Kommentare. Sie bewegen sich im untersten Promille- Bereich. Es gibt ein Wort vom alten Sozialdemokraten August Bebel, das heißt: „Wenn dich  deine Feinde loben, hast du etwas falsch gemacht.“ Umgekehrt kann man also sagen, wenn der politische Gegner im Quadrat springt und Schaum vor dem Mund hat, dann hast du es richtig gemacht. Wie sehr wir mit unserer Idee eingeschlagen haben, zeigt die Hektik, mit der versucht wird, mittels immer wieder recycelter besonders gehässiger Kommentare doch noch einen Skandal zu provozieren.

Den wird es nicht geben. Die CDU reagiert gelassen bis erfreut. Es gibt schon Kreisverbände, die unser Plakat haben wollen. In der Partei kein Protest, so sehr einige Journalisten auch versucht haben, ihn zu finden. Die taz musste sich schließlich mit einem „Kommunikationsforscher“ begnügen, der meinte,  die CDU solle „staatstragend“ Wahlkampf machen. Gähn, gähn. So wird die taz zur FAZ.

Erstaunlich, wie prüde linke Männer immer noch sind. Hey, Jungs, entspannt euch! Wo ist eure sexuelle Befreiung geblieben? Oder ist die Aufregung künstlich? Ich neige zum Letzteren. Nur auf zwei „Argumente“ will ich eingehen.

  1. „Sexismus“! Das ist lächerlich. Was ist an zwei Damen im Abendkleid sexistisch? Dieses Prädikat verdienen sich zahlreiche Kommentare, die ihre Schreiber entlarven.
  2. „Fehlende Inhalte“!? Wer auf unserem Wahlblog glaubt, sich über fehlende Inhalte beschweren zu müssen, muss sich fragen lassen, warum er sich nicht die kleine Mühe macht, einfach mal auf der Artikelseite zu scrollen. Jede Menge Inhalte und Links, die zu noch mehr Inhalten führen. Darüber könnte man diskutieren, von mir aus auch kontrovers. Wer das nicht will, soll es sagen und nicht angeblich fehlende Inhalte beklagen.

Zum Schluß möchte ich den Respekt, den Halina Wawzyniak, die Bundestagskandidatin der Linken, mir gezollt hat, zurückgeben. Frau Halina hat nicht nur mit ihrem Plakat bewiesen, dass sie mehr A… in der Hose hat als die meisten Genossen ihrer Partei, sie steht auch für eine neue Diskussionskultur, die argumentiert und nicht niedermacht.

Und Frau Halina hat gute Argumente, wie ihre Einschätzung des Ströbele-Plakates auf ihrem Blog beweist. Klar, dass sie ein Plakat geschenkt bekommt, und ich wünsche mir eines von ihr.

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79 Antworten to '17000!!! Besucher auf unserm Wahlblog an einem Tag!- Plakat ist ein Riesenerfolg!'

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  1. Peter said,

    Ich weiss nicht ,ob das Plakat förderlich ist. Sie hat zwar dadurch Aufmeksamkeit erreicht, aber für mich ist das ein Schlampenplakat

  2. alex said,

    Hallo,

    bin zwar kein Bundesdeutscher, verfolge die Wahl aber sehr interessiert. Ich kann nur sagen: Hut ab vor dieser Aktion! Fantastische Idee – witzig, frech, humorvoll. Haette ich mir persoenlich nicht erwartet – ein so gewagtes Plakat im sonst sehr serioesen und „ernsten“ deutschen Wahlkampf.

    beste gruesse

  3. Dirk said,

    Erfolg ersetzt alle Argument

    Also ich finde das Plakat toll, denn es enthält keine verhüllten Wahlversprechen, sondern nackte Tatsachen und wer eben hat- der kann auch
    Die Prüden in dieser Gesellschaft sind doch meist die Verlogensten
    Offenheit spricht Wähler an, aber in dem Falle eben auch Neider 🙂

  4. Martin said,

    Das ist nicht sexistisch. Das ist ein ganz geniales Plakat. Wer sich davon sexuell berührt fühlt, bitte. Mir hat es ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Es zeugt von Mut und Selbstsicherheit. Leider lebe ich weit weit weg von Berlin. Meine Stimme wäre ihnen sicher. Allerdings wähle ich immer das geringste Übel. Und dass ist schon seit eh und je CDU/CSU.

  5. ecki said,

    Ein sehr gutes Plakat, mutig und entschlossen wirkt das. Nicht WischiWaschi mit einem Blabla.
    Für manche vielleicht kontrovers, aber das macht ja eben den Reiz aus.
    Wer ein schönes Dekoltee hat, solls auch zeigen. Wer kann das anstößig finden.
    Vielen Dank!

  6. Chris said,

    Es ist doch ziemlich armselig, dass man versucht ein paar notgeile Männer mit „oben ohne“ Plakaten für sich zu gewinnen.
    Man sollte sich lieber eine vernünftige Idee für eine erfolgreiche Zukunfts Deutschlands überlegen, anstatt tagelang an derartigen Plakaten zu tüfteln.
    Ich hoffe, dass die angesprochenen Männer trotzdem noch mit dem Kopf denken und nicht mit anderen Körperteilen.
    Wenn das der Weg für die Zukunft der CDU ist, dann sehe ich für Deutschland schwarz.

  7. Pierre Blamage said,

    Mit ihrem Mut und ihrer Fähigkeit über sich selbst schmunzeln zu können haben sie nicht nur sich sondern auch ihrer Partei einen großen Dienst erwiesen.Wie gesagt-ich komme aus einer anderen politischen Richtung dennoch muß ich ihnen dieses Kompliment machen.

  8. Ute said,

    Mein Kommentar:
    „lächerlich“

  9. Unternehmer said,

    Liebe Vera, ich finde, wir alle müssen toleranter werden und auch solche Plakate sollte man aushalten, schon der gebotenen Fairneß halber. Ich bin mir sicher, Du kommst wieder in den Bundestag. Dein Listenplatz ist sicher! Deine Wandlung über die Jahre ist faszinierend. Zunächst hast Du Dich nach der Wende pausenlos mit Schaum vorm Mund willfährig den Medien an den Hals geworfen, wenn es galt, alles – aber wirklich alles – in der DDR in den Dreck zu ziehen. Sie haben Dich dafür gern benutzt, tun es bis heute mit Wonnen. Dass Du mit Deinem Slogan auf der Wahlseite Gerechtigkeit ablehnst, hätte Dir allerdings schon jeder mittelmäßige PR-Manager sagen können, wenn es Dir selbst so nicht bewußt war. Oder stört Euch sowas gar nicht mehr? Warum nur hilft Dir denn in der CDU niemand, Dich vor Dir selbst zu schützen. Lass Dir helfen, bitte, es ist niemals zu spät! Wer hat Dir nur zu diesem Plakat geraten? Ich meine, das ist wenigstens Mut zur Hässlichkeit.


  10. Halllo Frau Lengsfeld,

    wir sind auf dem Weg in die humorlose Gesellschaft. Das ist zumindest mein Eindruck, wenn ich ein paar der zahlreichen lächerlichen On- und Offline-Kommentare zu Ihrem Plakat lesen. Vor ein paar Tagen habe ich noch in meinem Blog – http://reklamekasper.wordpress.com/2009/08/07/steinmeier-kann-mitte/ – meine Befürchtungen, was den Wahlkampf angeht, zum Ausdruck gebracht, Thema Langeweile und so. Und nun sehe ich Ihr Plakat. Ich gratuliere Ihnen zu Humor, Mut und auch einer Portion Gelassenheit.

    Norbert Kraas, Tübingen

  11. Tinu said,

    Habe das Plakat in einer Schweizer Zeitung erblickt und fand es einfach toll!
    Sehr sympathisch, witzig, natürlich!

    @Nörgeler und Bünzlis: Ächtz!

    Gruss aus Luzern
    Tinu

  12. Thomas Petruo said,

    Hallo!

    Die Franzosen würden sagen „Oh, lala“, die Spanier: „Hola muchaaacha“, die Italiener „Mama miiiia“, die Japaner „Machen Foto Vera-san“, in USA wär’s gelungen, die Russen würden d’rauf anstoßen und die Schweden fänden’s einfach sexy, nur die Deutschen finden’s wieder mal „unmöglich!“!! Haben wir keine anderen Sorgen??
    Dennoch ist es schade, dass man auf diese Art offensichtlich provozieren muss, um Inhalte bekannt zu machen! Es geht uns allen viel zu gut, wenn schon ein Wahlplakat in der Art nötig ist, um Politik an den Mann/die Frau zu bringen!! – Politik muß wahrgenommen werden, aber hier erstmal im allgemeinen, vor dem speziellen, traurig!

  13. lisa schneider said,

    Ich bin schwerstens enttäuscht. Oder besser „wenn man sonst nichts sinnvolles zu sagen hat…“

    Gerade wo Frau Merkel endlich den Durchbruch erreicht hat, als Frau in der Politik ohne Dekollete und Kussmund erfolgreich zu sein, zieht so ein Schlampenplakat alles in den Dreck.

    Es interessiert nicht, ob Brüste oder gefärbtes Haar, es interessiert wieviel Hirn dahinter steckt. Aber bei Frau Lengsfeld, da war Hirn wohl aus, aber Möpse gab es noch. Genau diese Botschaft kommt bei mir als Wähler an. Das ist in etwa das Niveau von Kader Loth in der Politik.

    Welcher PR Berater hat sich nur diesen Quatsch ausgedacht? Frau Lengsfeld, Sie sollten sich dringend überlegen, ob Sie gut beraten werden! Aufmerksamkeit um jeden Preis?

  14. Lena said,

    Das Plakat ist peinlich und beschämend. Mit Inhalten statt mit Titten zu werben, wäre mutig!
    Aber wie heißt es: wer nicht überzeugen kann, sollte wenigstens Verwirrung stiften.
    Das Plakat ist ein perfekter Ausdruck, wie tief die politische Kultur dieses Landes gesunken ist.
    Wie tief traurig, wenn eine Frau mit ihrem Busen um Aufmerksamkeit buhlen muss, weil sie keiner klugen Gedanken und Worte fähig ist!

  15. Stefanie said,

    Liebe Frau Lengsfeld,

    ich finde es prima, wie Sie und Halina über unüberbrückbare Weltanschauung hinweg, denen die Stirn bieten, die nicht wissen, wo Streitkultur aufhört und es sich nur noch um primitive Beleidigungen handelt.

    Ich bin entsetzt gewesen als ich in dem Threat zu dem Wahlplakat die Kommentare las. Eine solche Aggressivität und Grenzüberschreitung wegen eines Plaktes läßt schaudern. Da kann man nur hoffen, dass sich dieser Mob nie in der Wirklichkeit frei ausleben darf.

    Gerade unter dem Aspket des Anprangerns des angeblichen Sexismusses finde ich es bemerkenswert, wie einige Herren despektierlich von „Glocken statt Hirn“ etc. sprechen in diesem Wahlplakat-Threat. Erstaunlich auf der einen Seite Sexismus anzuprangern, aber dann im gleichen Atemzug solch geistige Inkontinenz durch die Wahl der Worte an den Tag zu legen oder zumindest kein Wort des Kommentares zu den sexistischen Bermerkungen. Denn wären die Herren und Damen im Kampfe gegen Sexismus unterwegs, dann wäre wohl das Angriffsziel Nr. 1 diese Auswüchse gewesen.

    Und zum Thema „Arsch in der Hose“. Ich lache mich kringelig über all die Helden, die hier unter Pseudonym ihre Abfälligkeiten in dem Threat zum Wahlplakat rausschreien. Die es Ihnen so richtig gegen wollen – versteckt hinter einem Pseudonym. Wenn schon beleidigen, dann doch bitte mit offenem Visier. Aber versteckt hinter dem Rechner in der Anonymität anderen einen mitgeben zu wollen, so richtig mutig pieksen von hinter dem Vorhang und dann schnell wieder ducken…was für Waschlappen!

    Schöne Grüße

  16. Harry said,

    Kein Kostverächter

    Frau Lengsfeld, ich gestehe, ich war noch nie ein Kostverächter. 🙂 Die weiblichen Reize sind doch etwas Wunderbares! Da, wo sie hingehören … Allerdings für ´ne Bundestagswahl? Geht´s noch? Haben Sie den Schuss nicht gehört? Jetzt ist mir kar, warum Sie gegen die Grünen und die Linken bei den letzten Wahlen nach Stimmen immer durchgefallen sind. Nur die CDU-Liste hat Sie davor bewahrt, Ihr MdB-Mandat zu verlieren. Um Himmels Willen, wie kann man sich nur so billig und primitiv in diesen Zeiten dem Wahlvolk präsentieren? Treten Sie gefälligst für Gerechtigkeit in diesem Land ein, wie es sich für eine ehemalige Bürgerrechtlerin gehören würde. Stattdessen Lehnen Sie diese in Ihrem Slogan auf Ihrer Internetseite gar ab! Mein Gott, wo leben wir eigentlich …? Die politisch offenkundig gewollte, geistige und moralische Verarmung hat für mich einen Namen.

  17. Christina said,

    Ich finde es mehr als beschämend, solch ein Plakat als Kandidatin einer christlichen Partei zu produzieren. Da ich selbst aus diesem Bezirk komme und CDU-Wähler bin, ist es aufgrund solch einer Kampagne eine Überlegung wert, eine andere Partei zu wählen.

    Frau Lengsfeld, das ist einfach nur peinlich!

    Aber Sie werden mit Sicherheit die Plakate nicht lange hängen lassen. Haben Sie eigentlich die Bildrechte für das Bild von Frau Merkel? Das wird mit Sicherheit sehr teuer…

  18. Alexander Navarro said,

    Sehr geehrte Frau Lengsfeld, ich möchte Ihnen sagen, dass Ihr Plakat genau richt ist und ich sie in Ihrer Idee unterstütze. An alle die das Plakat sexistisch sehen oder schlampig sei folgendes gesagt: Es unterliegt dem Betrachter in einem Bild etwas zu erkennen oder zu interpretieren. Wenn man damit dei wahlfaulen Volk klarmachen kann, es ist Wahl geht hin und interessiert euch dafür, dann ist mir das völlig recht ! das Plakat ist 1000mal besser als Plakate von rechtsradikalen Parteien die mit Ausländerhetze auftrumpfen versuchen. Wir sind im Jahr 2009, nicht in den prüden 60er und da ist ein Plakat wie es Frau Lengsfeld völlig normal.

    Hier gibts auch viele die meinen, wer keine Argumente und Inhalte hat der macht eben so ein Plakat. Achja? Wenn es ein 0815 Plakat gewesen wäre, wären sie dann auf Veras Blog gegangen?

    Wiegesagt Vera, ich unterstütze Sie zu 100%

    Alexander aus Karlsruhe

  19. Claudia said,

    Sehr geehrte Frau Lengsfeld. Ich habe gerade ihren Kommentar bei N24 gesehen.

    Sie meinen, derjenige, der den Humor des Plakates nicht erkennt, dem wäre nicht mehr zu helfen?

    Ich hätte nicht gedacht, dass man auf die Primitivität dieses Plakates noch einen draufsetzen kann. Aber das haben Sie mit ihrem Kommentar gerade getan.

    Eine Politikerin, die den Sexismus in unserer Gesellschaft unterstützt und fördert, ist für mich unwählbar!

  20. Yoda said,

    Der rhetorische Rückgriff auf Bebel ist zumindest interessant – die SPD hat guten Grund, diesen Namen seit geraumer Zeit nicht mehr zu erwähnen. „Wenn Dich Deine Feinde loben…..“ Hans-Christian Ströbele zeichnet aus, daß ihm von allen Seiten Respekt – und nicht Lob – entgegengebracht wird, den er sich mit einem hohen Maß an Gradlinigkeit, Glaubwürdigkeit, Kompetenz und Bürgernähe erworben hat. Für Vera Lengsfeld hingegen ist die CDU die (vorerst) dritte Partei, in der sie politische Heimat zu finden hofft. Das hat ihr in ihrem Wahlkreis den Job einer aussichtslosen Zählkandidatin eingebracht. Da werden auch die Möpse nichts dran ändern.

  21. Mareike Tischer said,

    Demokratie hält das aus

    Ich finde, in einer Demokratie muss so ein Plakat gestattet sein. Obwohl ich diese Zur-Schau-Stellung des Busens weder ästhetisch noch attraktiv oder gar kreativ, witzig finde. Frau Lengsfeld, bei allem Respekt, die Wahl Ihres Plakat-Motivs zeigt für mich, was für eine Persönlichkeit dahinter verbirgt. Bei sabbernden Alkoholikern kommt so ein „Busen-Fang“ vielleicht noch an. Aber gehen die zur Wahl? Versuchen Sie es mal mit ehrlicher Arbeit und nehmen Sie weibliche wie männliche Wähler und deren Ängste und Sorgen ernst. Ich fühl mich von Ihnen auf diese Weise regelrecht veralbert. Offenbar müssen Sie um Ihr Mandat nicht wirklich kämpfen und gehen davon aus, dass Sie sowiese wieder im Bundestag sitzen. Schade, dass dies vielleicht auch ein Stück weit der mit Ihren Werten dahinsiechenden SPD geschuldet ist.

  22. U. Zastrow said,

    Gaudi & Giftpfeile

    Gerade Sie, verehrte Frau Lengsfeld, haben Sich im Umgang mit anderen Parteien als jene Politikerin in der Nachwendezeit profiliert, die durch grandiose Intoleranz und bösartige Giftpfeile gegen Andersdenkende hervorstach. Sie stehen sonst sehr gern in der Öffentlichkeit und deshalb sollten Sie auch Kritik an Ihrem niveaulosen Plakat-Auftritt zulassen. Äußern Sie sich mal, warum Sie mit Ihrer Partei – der CDU – beispielsweise gegen Mindestlöhne Politik machen, die in Westeuropa sonst üblich sind. Erklären Sie sich mal einem Bauarbeiter, einem Zeitarbeiter, einer Verkäuferin oder einer Floristin, die mit beschämenden Löhnen nach 8 h Arbeit nach Hause gehen oder sich nicht mehr leisten können, eine Familie zu gründen. Darum geht´s – nicht um billigen Gaudi. Dafür gehört Ihrer Partei am 27. September mindestens ein Denkzettel.

  23. miriam said,

    frau lengsfeld,
    sie haben also mehr zu bieten. brüste nämlich.
    mit sexismus hat das natürlich nichts zu tun. wenn frauen über ihren körper aufmerksamkeit erregen (im wahrsten sinne), und nicht mit ihren argumenten überzeugen wollen, dann ist das eben einfach witzig und frech.
    ich wünsche ihnen, dass sie die momentane beachtung genießen. sie werden von jetzt an nämlich immer sexy sein müssen, damit ihnen zugehört wird. das hat dann auch nichts mit seximus zu tun.
    es gibt viel zu wenige frauen, die aktiv politik machen. danke, dass sie uns den weg gezeigt haben. ich dachte bisher, es geht um so etwas albernes, wie, sich gehör zu verschaffen.

  24. Marlene said,

    Angewidert

    Tut mir leid, über was sollen wir eigentlich abstimmen? Darüber, dass Vera Lengsfeld mit diesem Plakat davon ablenkt, in was für einer kranken Gesellschaft wir leben? Diese Tittenschau ist mir doch absolut egal, wenn ich 30 oder 40 Bewerbungen schreiben muß, um einen erbärmlichen Job zu bekommen, bei dem ich mit 6 Euro abgefertigt werde und mich noch beim Sozialamt anstellen soll. Die Banker kassieren weiter ihre Boni – mit Staatsknete – und ich werde in diesem Land abserviert, obwohl ich arbeiten will … Liebe Frau Lengsfeld, mit mir nicht. Ich gehe wählen, versprochen! Aber nicht diese Kapitalistenkacke, für die Ihre Partei, die Sozis und die FDP stehen, davon habe ich nämlich die Schnauze voll. Da können Sie noch so schön schwätzen und billige Bilder produzieren, jetzt vor der Wahl.
    Danach serviert Ihr uns sowiese die Rechnung für Eure beschissene Politik. Wolln wir wetten?

  25. SZON-Blog said,

    Merkel nackt sehen…

    Funktioniert immer. Garantiert!

    Hallo, schön, dass Sie hier im Blog vorbeischauen.
    Na, auf der Suche..?
    Nach der Wahrheit..? Nach bissigen Kommentaren..?
    Oder wollten Sie doch mal eben die Merkel nackt sehen?

    Screenshot: SZONMerken Sie was: …


  26. Sex sells…

    So lautet bekanntlich ein altes Verkaufsprinzip. Und was schon der B*LD auf Platz 1 der meistverkauften deutschen Druckerzeugnisse geholfen hat, verhilft ja vielleicht auch der CDU zum Wahlerfolg. Anders kann man die Botschaft dieser Wahlplakate beim…..


  27. […] “Unser Plakat war ein voller Erfolg. Die Zahlen sprechen für sich. Bei der Anzahl der Besucher relativiert sich die Anzahl der gehässigen Kommentare. Sie bewegen sich im untersten Promille- Bereich. Es gibt ein Wort vom alten Sozialdemokraten August Bebel, das heißt: „Wenn dich  deine Feinde loben, hast du etwas falsch gemacht.“ Umgekehrt kann man also sagen, wenn der politische Gegner im Quadrat springt und Schaum vor dem Mund hat, dann hast du es richtig gemacht. Wie sehr wir mit unserer Idee eingeschlagen haben, zeigt die Hektik, mit der versucht wird, mittels immer wieder recycelter besonders gehässiger Kommentare doch noch einen Skandal zu provozieren.” […]


  28. 5 Learnings, die wir Kerstin Kullmann verdanken…

    Der Spiegel schreibt eine stellenweise hanebüchene Titelstory über das Internet, die Spiegelredakteurin Kerstin Kullmann höchstwahrscheinlich nicht gelesen hat. Sie hat sich keine eigene Meinung gebildet. Sie weiß nicht, was wahr und richtig ist, ist a…


  29. […] es in ihrem ansonsten weitgehend belanglosen “Waehltverablog”-Weblog nun etwas trotzig mit beißender Ironie: “Unser Plakat war ein voller Erfolg. Die Zahlen sprechen für sich. Bei der Anzahl der […]


  30. […] und fürchterlichen Schmerzen im Zwerchfell habe ich in Ihrem tollen Blog gelesen, wie Sie sich so richtig kindisch über die vielen hundert Zugriffe auf ihr tolles Blog gefreut haben, nachdem sie mit Ihren tollen Tittenplakaten mitten in Berlin einen größtmöglichen Fail […]


  31. […] Da beschweren sich die Feministinen immer, dass die Werbung ständig auf schöne junge Frauen und üppige Oberweiten setzt. Wie nennt sich das aber, wenn zwei Frauen, deren sexuelle Attraktivität im letzten Jahrtausend verwelkt ist, ihr Dekolleté auf ein Wahlplakat drucken und dann noch “Wir haben mehr zu bieten” drunter steht? Ist das dann Realsatire? […]


  32. […] Wahlwerbung sieht anders aus und kommt ganz ohne Sex aus – was die Berliner CDU-Politikerin Vera Lengsfeld eindrucksvoll beweist. Unter dem Motto Wir haben mehr zu bieten Möpse, die man(n) ganz sicher nie […]

  33. waehltvera said,

    OK, Jungs und Mädels. Die Kommentarfunktion ist auf euren dringenden Wunsch hin wieder aktiviert. Wir sind hier nicht in China. Denn mal los.

  34. Wahlmöpse said,

    […] Wählt Vera […]

  35. negraszus said,

    Warum wude die Kommentarfunktion denn überhaupt deaktiviert?

  36. waehltvera said,

    Wir hatten das Gefühl, die Beiträge wiederholten sich zu sehr. Uns kam es so vor, als drehten sich die Argumente im Kreis. Aber wir sind eines Besseren belehrt worden. Das inhaltliche Niveau der Beiträge ist merklich im Steigen begriffen. Wir hoffen darauf, dass zunehmend Argumente, sachliche, faire Auseinandersetzungen einziehen werden. Und ein bisschen Augenzwinkern schadet auch nicht.


  37. […] poster within the CDU and more generally seems to be quite positive. Frau Lengsfeld writes on her blog… The CDU reacton has either been relaxed or delighted. There are constituency parties who […]

  38. R.Simsch said,

    das ist einfach lächerlich und zeugt von ungeheurer respektlosigkeit gegenüber den bürgerinnen und bürgern, von dummheit und arroganz.

    wer politik und damit den willen des volkes als spaß und spiel versteht ist für mich beängstigend.

  39. masterfowl said,

    Schade das Sie meinen jeder Besucher ist ein Wähler für Sie aber gut…schauen sie mal auf meinen Blog ich hätte einen Gegenvorschlag!

  40. Iris said,

    @waehltvera:

    Zumindest zeigen sie mit der Wiedereröffnung der Kommentare, dass Sie nun bereit sind, sich mit den Bürgern auseinanderzusetzen, die Sie mit ihrem Wahlplakat so plump von der Seite angebaggert haben.
    Den Bürgern zuzuhören, sich ihrer Meinung und Kritik zu stellen, halte ich für die 1. Pflicht eines Politikers/einer Politikerin, der/die sich als Volksvertreter(in) begreift. Das Volk ist Ihr Souverän. Dass der allerdings immer charmant und rücksichtsvoll oder auch nur ’stubenrein‘ ist, davon ist nicht auszugehen ;o). Lernen Sie das auszuhalten und ihm dennoch verantwortungs- und selbstbewusst Rede und Antwort zu stehen. Wenn Sie das nicht können, wechseln Sie den Beruf.

  41. Sie sind eine Plage für Deutschland! said,

    Wo sind wir denn hier? Sind wir in den USA oder in Deutschland. Ich finde, dass Sie mit dem nichtsaussagenden Plakat nicht nur sich, sondern auch Ihrer Partei geschadet haben! Obwohl ich bisher immer die SPD gewählt habe, interessiere ich mich auch was andere Parteien machen. Als ich das gesehen habe, konnte ich es vor Entsetzen kaum fassen. Ich finde, dass Sie für unsere deutsche Politik noch zu unreif sind. Werden Sie endlich erwachsen! Beschäftigen Sie sich mit Themen, für die sich unsere Bürger und Bürgerinnen interessieren!

  42. OMG said,

    ist nicht ihr ernst oder? unseriös bis zum geht nicht mehr.

  43. Sie sind eine Plage für Deutschland! said,

    Was meinen Sie ist nicht ernst?

  44. Jan said,

    >>> Es gibt ein Wort vom alten Sozialdemokraten August Bebel, das heißt: „Wenn dich deine Feinde loben, hast du etwas falsch gemacht.“

    >>> Zum Schluß möchte ich den Respekt, den Halina Wawzyniak, die Bundestagskandidatin der Linken, mir gezollt hat, zurückgeben.

    Sagen Sie, merken sie überhaupt noch, was für einen widersprüchlichen Blödsinn sie da schreiben???

    • waehltvera said,

      Halina Wawzyniak und Vera Lengsfeld sind keine Feindinnen, sondern sie stehen in einem fairen Wettstreit um das Direktmandat im selben Wahlkreis. Das Team

  45. Wächterrat said,

    Wir vom Wächterrat können nichts Schlimmes dabei finden, dass die Abgeordnete Ihre Kommentare bei Missfallen schließt und das Wahlvolk beschimpft. Bei uns, wo ganz andere, aber immerhin Sitten gelten, hätte man dem einen oder anderen Aufmüpfigen den Kopf abgehackt! Ergo: Frau Lengsfeld als Mitglied der Regierungspartei ist doch eher harmlos!

  46. Frank Schenk said,

    Wer braucht schon Inhalte, wenns der BH-Inhalt auch tut.

    Peinlich liebe Frau Lengsfeld, sehr peinlich.

    gruß

  47. Kim Il Sing Sing said,

    Lächerlich, dass Frau Lengsfeld hier dafür verurteilt wird, weil Sie ganz sicher lediglich technische Probleme mit den Kommentaren hat. In unserer Demokratie ist das stetig der Fall. Niemand regt sich mehr darüber auf, dafür sorgen wir unentwegt. Natürlich wollen wir alle mal unsere Ruhe haben. 🙂

    Liebe Grüße aus Fernost

  48. Horst Schlämmer said,

    Horst Schlämmer:

    Das passt voll in meinen Wahlkampf. Nachdem sich die SPD durch Hartz IV und andere Schweinereien voll vergalloppiert und für Jahre diskreditiert hat, gerät die CDU nun mit dieser Wählerschelte und durch das Abkupfern nordkoreanischer und chinesischer Zensurmethoden durch Frau Lengsfeld auf die Verliererstrasse. Gut, so sei es denn, die Chinesen sind auch nicht zimperlich, wenns um illigale Kopien geht.
    Für Überläufer aus dem CDU-Lager bin ich unter Umständen offen, wenn Sie sich nicht so grässlich präsentieren wie diese Zonen-Tussi, die immer noch meint, Sie vertrete Bürgerinteressen. Hah, haha!

  49. Gerechtigkeit said,

    Was lese ich denn nun wieder. Es war so klar, dass alles wieder auch China geschoben wird. Tja, wenn man keine Ahnung von Politik hat, sollte man sich lieber zurückhalten, bevor man sich noch die Finger dabei verbrennt, du als “horst schlämmer“ verkleideter Vollidiot. Dein Beitrag ist unnötig, provoziert und passt nicht in diesem Thread rein. Es geht es um was anderes…Illegale Kopien?, dass ich nicht lache. Ich wette, dass jeder Deutsche bei sich zu Hause “illegale Kopien“ hat, egal in welcher Form auch immer, sei es nun CDs, DVDs, Spiele usw. Immer mit dem Finger auf andere schieben und den Medien ohne zu hinterfragen dumm glauben. Ja, so sind die meisten Deutschen. Ich bin selber auch Deutscher, falls ihr mich für einen “Kommunisten“ haltet. Aber wem sage ich das nur, vllt einem besoffenen Massenmedienverblödeten, der bei sich zu Hause selber haufenweise Lieder illegal runtergeladenen hat.

    Nun zum Thema: Viele Kommentare finde ich etwas übertrieben. Sie sollten nachdenken, ob der Ton etwas zu hochgegriffen ist, da es sich nun mal nur um ein Wahlplakat handelt. Die Frau hat schon viele Dinge getan, die ehrenswert sind. Sie jetzt allein nur wegen dem Wahlplakat runter zu machen halte ich für respektlos und unseriös. Trotzdem wähle ich eine andere Partei 🙂

  50. Elisa said,

    Der Slogan: „Bitte lasst uns nicht hängen“ hätte besser gepasst!

    Ich als Frau möchte jedenfalls keinen Job nur wegen meiner Brüste bekommen! Traurig, dass Sie das anders sehen!

  51. x-cube said,

    Super Aktion. Kompetenz durch Brüste zu ersetzen. Viel mehr wird da auch nicht sein! Wenn Brüste Ihre Hauptkompetenzen sind dann freu ich mich schon auf Ihre erste Rede im Bundestag.
    Einer Demokratie ist das nicht würdig. Auch im Bezug auf das Frauenbild in der CDU gibt das zu denken.

  52. Harry said,

    Kompliment für Elisa!

    Liebe Elisa, hab herzlich gelacht. Das ist der Spruch des Tages für mich!
    Was gerechtigkeit@ ein paar Zeilen über uns hier abläßt, ist schon harter Tobak. Aber vielleicht hat er ja ein Problem mit seiner Frau oder so? Wer weiß das schon, wenn Problembürger so austicken, nur, weil man der CDU und Politikern wie Frau Lengsfeld nicht wie ein dummes Schaf zur „Schlachtebank“ hinterherläuft. Ich verstehe ja, dass er verärgert ist, weil die Kampagne unübersehbar völlig aus dem Ruder läuft. Aber bitte doch: Contenonce bewahren und nicht hyperventilieren!

  53. Siegfried said,

    @gerechtigkeit: Nein, ich habe nicht eine einzige illegale Kopie. Auch kein Windows, da ich Linux verwende. Nicht mal das alte DOS, das noch immer auf dem Rechner installiert ist, der seit Jahren unbenutzt auf dem Speicher rumliegt, ist geklaut. Es ist ganz normal erworben.

    Und das sowie der nicht nur von Dir, sondern auch von Schäuble geäusserte Generalverdacht, das sind die Gründe für mich, _nicht_ CDU zu wählen. Aber nicht so ein Plakat.

    Wer von einem Wahlplakat verlangt, dass darauf abgebildete gefälligst züchtig verhüllt zu sein haben, kann auch gleich die Burka fordern. Und wer meint, der einzige Kritikpunkt an der Kandidatin sei ihr Ausschnitt, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank.

    Unser Grundgesetzt erlaubt die freie Entfaltung der Persönlichkeit. Und dieses Grundgesetz gilt auch für Politiker. Die Freiheit endet da, wo Anderen geschadet wird. Wenn also einer der Kritiker hier nachweisen kann, dass ihm bei diesem Anblick der Pimmel abgefallen ist, können wir darüber weiter diskutieren. Ansonsten ist diese Diskussion einfach nur „Thema verfehlt“.

  54. Iris said,

    @Siegfried:

    Eine Politikerin, die sich öffentlich derart primitiv zur Schau stellt, liefert sich selbst der Kritik der Öffentlichkeit aus. Und die daraus entstehende öffentliche Diskussion endet nicht einfach, nur weil ein Siegfried sie für unnötig oder überflüssig hält.
    Mit dem Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit hat das m.E. nichts zu tun. Es hat ja keiner versucht, Frau Lengsfeld an ihrer Selbstdemontage Selbstdarstellung zu hindern oder sie ihr zu verbieten, oder? Die Adressaten haben ihr lediglich gesagt, was sie davon halten. Feedback nennt man das. Und das ist übrigens ebenfalls vom Grundgesetz gedeckt.

    Wer von einem Wahlplakat verlangt, dass darauf abgebildete gefälligst züchtig verhüllt zu sein haben, kann auch gleich die Burka fordern.

    Wer hat denn so was gefordert? Mit Verlaub, ihre Interpretation der Meinungsäußerungen zu diesem Plakat scheint mir nicht besonders differenziert.

  55. Siegfried said,

    Differenziert ist meine Meinung dazu in der Tat nicht. Da ist Nichts mehr zu differenzieren.

    Ich hab‘ auch Nix dagegen, wenn Jemand so ein Plakat als Geschmacksverirrung empfindet. Das ist persönliche Meinung, darauf hat Jeder ein Recht. Aber dieses persönliche Empfinden ins Zentrum einer Wahldiskussion zu stellen, ist absurd.

    Es ist doch völlig wurscht, ob sich eine Politikerin oder ein Politiker auf einem Wahlplakat nackt oder mit Anzug und Kravatte oder mit Abendkleid zeigt. Wenn ich wähle, dann wähle ich kein Abendkleid, sondern wenn, dann die Person da drin. Kompetenz, Glaubwürdigkeit und der Grad der programmatischen Übereinstimmung mit meinen Interessen, das sind Wahlkriterien. Aber doch nicht die Größe eines Ausschnitts.

    Und anstatt Kritik zu üben in wichtigen Fragen wie der Aushöhlung unseres Grundgesetzes wird hier über die Größe eines Ausschnitts diskutiert. Wie intelligent.

  56. Johnie said,

    Tagchen,

    ich bin zwar keiner deutscher – aber das Plaket ist einfach der Hit.

    Gratulation bei diese mehr als gelungene Aktion.

  57. Holger said,

    Siegfried, ich stimme Dir insofern zu, dass schon auch mal etwas Haut zu sehen sein darf. Richtig schlimm finde ich, den Populismus auf den Seiten der Frau Lengsfeld. Eine Schleimspur sondersgleichen … Ich finde jede Attacke gerecht, die das primitive Ansinnen der Plakataktion aufgreift und kritisiert. Ja Leute, schaut Euch an, was ihr zu den wirklich wichtigen Fragen der Menschen und unseres Landes hier findet. Und dann redet darüber, mit so vielen es geht, und dann entscheidet, ob ihr euch Nichtwählen noch leisten wollt und könnt. Diese Verblödungsmaschinerie wird ja immer unerträglicher. Und so mancher Journalist sieht darin Gaudi -und das wars. Und Iris hat den Finger in die Wunde gelegt, die Du vielleicht so nicht siehst. Kann das sein? Im Grunde, finde ich eure positionen gar nicht so verschieden und gleich gar nicht gegensätzlich. Ich meine, sie ergänzen sich zu einem Bild. So sehe ich es.

  58. Herr Teddy said,

    In der Diskussion um dieses Plakat geht es doch nicht darum wieviel Frau Lengsfeld und Frau Merkel entblößen! So weit ich mich erinnern kann, war es doch Frau Lengsfeld die gesagt hat im Wahlkampf „geht es um Inhalte“. Daran wird sie gemessen, denn eines präsentiert sie jedenfalls nicht – Inhalte. Und sich nach der Diskussion hinzustellen und zu schreiben „Unser Plakat war ein voller Erfolg. Die Zahlen sprechen für sich.“ geht doch an der Sache vorbei. Eine Politikerin, die nur dermaßen um Aufmerksamkeit bettelt und dabei ihre eigentliche Sache (Volksvertreterin – falls Sie das vergessen haben, Frau Lengsfeld) für unwichtig hält, macht sich einfach nur lächerlich. Damit ist das Thema Lengsfeld für mich durch, wählen wird die sowieso keiner…

  59. Puppe said,

    Puppe an Teddy 🙂

    Dass die keiner wählt, daran glauben wir aber alle nicht, oder? Mein hübsches Ärschlein wette ich darauf jedenfalls nicht! Schau Dich doch um, wieviele politisch völlig Desinteressierte oder Verblendete überall rumlaufen. Nicht aus heiterem Himmel sind die Umfragen für CDU und FDP so erfreulich.

  60. tagchen auch said,

    puppe
    weder bin ich politisch verblendet und desinteressiert nur weil ich eine der obengenannten Parteien wähle, das geht ja wohl zu weit hast Du hier Hoheits oder Deutungsrecht und glaubst du könntest damit deine politische und geistige Gesinnung mit Applaus den anderen gegenüber zur Schau stellen
    Toll das Dein Arsch hübsch ist, aber wir lernen hier Ärsche, Titten, lange Beine kurze Röcke, gezupfte Wimpern, könnte hier von denen die ne Frauenquote wollen in die Hose gehen.
    Ich persönlich würde das locker sehen

  61. x-berg said,

    Sind es nicht die, die eine Frauenquote fordern, die Frauen nur über ihr Geschlechtsteil definieren, Du bist zwar nur mittelmässig, jedoch darfst Du in den Vorstand wegen der Quote.
    Das ist doch das wahre blankziehen und zwar mit Nachdruck und Inhalt.
    Nach dem Motto: Oh sie sind Dax- Vorstand,.. hab zwar nichts in der Birne und bin schlechter als der Rest der Bewerber aber ich hab ne Mus… die ich keusch unter einem Business Dress verstecke.


  62. […] 17000!!! Besucher auf unserm Wahlblog an einem Tag!- Plakat ist ein Riesenerfolg! Unser Plakat war ein voller Erfolg. Die Zahlen sprechen für sich. Bei der Anzahl der Besucher relativiert sich die […] […]

  63. Siegfried said,

    @Holger: Teils, teils. Du hast mit Deiner Analyse des Wahlplakats (weitgehend?) Recht. Aber man sollte eben diese Kritikpunkte anbringen, und nicht sich an so etwas irrelevatnem wie der Menge nackter Haut aufhalten. Es gibt viel zu wichtige und wesentliche Kritikpunkte, als dass man diese in der Diskussion um so einen Blödsinn untergehen lassen darf.

    Daher sehe ich schon einen wesentlichen Unterschied. Das Resultat ist nur oberflächlich gesehen vergleichbar. Kritikpunkte, die a) nur persönliche Aspekte betreffen und b) unter die Gürtellinie gehen, haben in einer Wahl Nichts zu suchen. Wir ärgern uns zu Recht, wenn die Politiker sich gegenseitig durch Schläge unter die Gürtellinie fertig machen. Jedenfalls mich ärgert das. Aber bei dem Mist sollten wir nicht auch noch mit machen.

  64. Siegfried said,

    Ach, noch was: Auch, wenn ich das politische Programm dieser Kandidatin ablehne, vergebe ich mir Nichts, wenn ich sie als Person, als Mensch respektiere. Ich erwarte ebenfalls Respekt (=> „Die Würde des Menschen ist unantastbar“). Also habe ich diesen Respekt gefälligst auch anderen gegenüber zu zeigen.

  65. Siegfried said,

    @Herr Teddy: O.k., das ist ein Argument. Auf dem Plakat werden keine Inhalte transportiert (ausser den hier verballhornten). Gut, ich kann es akzeptieren, dass man darüber mal einen Witz macht. Bietet sich irgendwie an. Aber dann sollte auch Schluss sein damit.

    Dass ein Plakat nicht unbedingt großartig Inhalte transportieren kann, sollte schon klar sein. Etwas mehr könnte es allerdings sein. Und dass das Programm der CDU durchaus Inhalte hat, sollte auch klar sein. Diese Inhalte aufzudecken und darüber zu diskutieren, das wäre eigentlich angebracht. Dazu eignet sich ein Forum oder ein Blog. Nur diese Chance wird hier nicht genutzt. Stattdessen hält man sich bei diesem, zugegebenermaßen recht gelungenen, Witz auf und dreht sich immer weiter im Kreis. Und währenddessen werden Tatsachen geschaffen, die uns nicht gefallen dürften.

    Schön wäre es daher, wenn man hier die Diskussion um irgend so ein Abendkleid und dessen wie auch immer gearteten oder empfundenen Inhalt beenden könnte, und zu einer Diskussion um wahlrelevante Inhalte übergehen könnte. Wie gesagt, mal eben einen Witz darüber zu reissen, das ist durchaus in Ordnung. Aber sich dann wochenlang daran festhalten…

  66. Herr Teddy said,

    @Siegfried:
    Kann ich Ihnen nur zustimmen. Für MICH ist das Thema damit erledigt und ich wende mich wichtigeren und/oder amüsanteren Dingen zu. 🙂

  67. Iris said,

    @Siegfried:

    Frau Lengsfeld erfreut sich derzeit mit pubertär wirkender Naivität an der zweifelhaften Aufmerksamkeit, die sie mit ihrer Busen-Show erlangen konnte. Doch sie kann die Aufmerksamkeit, die sie auf sich gezogen hat, nicht in politisches Interesse verwandeln. Aber eigentlich kann man – angesichts ihrer kruden Ansichten – darüber nur froh sein. Sie hatte mehr als 15 Minuten und wird wieder von der BILD-Fläche verschwinden, wenn sich alle ausgelacht haben. Also wozu sich auch noch über ihre politische Gesinnung aufregen?

  68. Siegfried said,

    Nun, sie steht zur Wahl. Also ist ihre politische Gesinnung resp. die ihrer Partei das Einzige, was hier interessiert. Oder interessieren sollte.

    Ob sie ihre „publich 15 minutes“ hatte oder nicht, das wird die Zukunft zeigen. Ob sie naiv ist, das würde ich lieber anhand ihres politischen Programms prüfen (ich halte es für möglich), aber nicht anhand dieses Plakats. Und das ist nur deswegen von Bedeutung, weil ihre eventuelle Naivität eventuell der Ausübung ihres Mandats im Wege stehen könnte. Allerdings sind mir da ehrlich gesagt naive Leute lieber als verlogene. Aber das nur nebenbei.

    Und noch was: Ich finde es in Ordnung, wenn man gelegentlich über Leute lacht. Auch über Politiker. Wir haben heute viel zu wenig zum lachen. So weit in Ordnung. Aber Leute dauerhaft auslachen geht gegen die Würde eines Menschen, und das sollte man besser bleiben lassen.

    @Teddy: 🙂

  69. Referent said,

    @siegfried

    Lieber Siegfried – ein ehrenwertes Ansinnen, für das Du eintrittst! Allerdings, wer austeilt, sollte auch einstecken können, das gilt auch für V. Lengsfeld. Es ist einige Zeit her, da hat Frau Lengsfeld wegen eines Romans einen abstrusen Boykott-Aufruf gegen die „TAZ“ unters Volk gebracht. Zudem: Wäre es nach Frau Lengsfeld gegangen, wären womöglich auch der Stasi-Hausmeister und die Stasi-Küchenfrau mit ewigem Berufsverbot belegt worden. Das war selbst einigen bei uns im Innenministerium zu viel, viel zu viel! Und ich meine, gegen so viel Engstirnigkeit und Aggressivität kommt man mit dem „Werfen von Wattebäuschchen“ überhaupt nicht weiter. Wie sagt man so schön: Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil! 🙂

    Habe die Ehre!

    • waehltvera said,

      Alte Zeiten! Abstrus damals war der Roman, nicht der Boykottaufruf. In dem Roman wurde – angeblich in satrischer Weise – die Ermordung von realen, wiedererkennbaren Menschen „auf lustige Weise“ dargestellt. Dagegen galt es ein Zeichen zu setzen. Genau das hat Vera Lengsfeld getan. Zu recht. Und: Wir alle lesen die taz und kaufen sie auch. Bitte die ollen Kamellen tiefer hängen. Das Team

  70. Siegfried said,

    Hmmm, den Roman kenne ich nicht. Scheint auch nicht von der Sorte zu sein, die ich gerne lese. Daher kann ich nicht beurteilen, ob der Roman abstrus ist oder nicht.

    Ein Boykottaufruf für ein Buch ist eine sehr heikle Sache. Jeder hat das Recht zu sagen „_Ich_ finde diesen Roman Scheisse“. Aber ein Leseverbot für Alle anzustreben hat bedrückende Parallelen zu nur all zu gut bekannten Bücherverbrennungen. Nun ist ein Boykottaufruf noch kein Leseverbot. Aber es geht in die Richtung.

    Und ob das nun „olle Kamellen“ sind oder nicht, das hängt sehr von ihrer _aktuellen_ Ansicht ab. Wie denkt sie heute? Wie denkt sie heute über den Boykottaufruf damals? Wie denkt sie heute über was auch immer, das nicht der gängigen Moral entspricht? Gibt es Gründe dafür? Welche? Ist sie in der Lage, entsprechende Themen differenziert zu sehen und/oder andere Ansichten zu tolerieren? Oder, krass ausgedrückt, steht sie auf dem Boden des Grundgesetzes?

    Das sind allerdings Fragen, die man in solch einem Blog erörtern könnte und sollte. Wäre zum Beispiel mal eine gute Gelegenheit für Frau Lengsfeld, sich zu diesen Fragen zu äussern. Und es wäre eine Gelegenheit, hier konkrete Fragen dazu zu stellen. Das sind wahlrelevante Themen, deren Antwort eine Wahlentscheidung beeinflussen kann und soll.

  71. Iris said,

    @waehltvera:

    Wieso olle Kamellen? Es ist für viele Wähler sicherlich schon interessant, mal ein paar Hintergründe über die Frau zu erfahren, denen sie ihr Wählervertrauen entgegenbringen sollen. Schließlich schiebt sie selbst ja auch immer noch ihre Vergangenheit vor sich her, dann darf die auch ruhig mal von anderen Seiten beleuchtet werden, finde ich.

    • waehltvera said,

      „Eine Zeitung, die literarische Anleitungen zum Mord an Andersdenkenden (und Andersaussehenden, Andersfühlenden, Anderslebenden) druckt, benötigt eine Denkpause“, verkündete Vera Lengsfeld damals in ihrem Boykottaufruf auf Bundestagsbriefpapier mit Bundesadler im Briefkopf, obwohl es jedem ernsthaft bestrebten Mörder außerordentlich schwergefallen wäre, die literarischen Anleitungen zum Mord mittels Klarinette, Shampoo-Fass und Fußbad zu befolgen.
      So der taz-Artikel. Und hier muss man fragen: Was ist so ungewöhnlich an diesen Anleitungen zum Mord? Derartige Mordmethoden – etwa das Einbuddeln in Zement – sind Standard-Repertoire der Mafia. Menschen sind immer schon mit allem möglichen ermordet worden, auch mit Musikinstrumenten. Nein, ihr Autoren und Romanschreiber: Das waren keine satirischen Beschreibungen, die da die Ermordung von realen Persönlichkeiten der Zeitgeschichte erzählten, sondern hinterlistig verpackte, feige Attacken auf lebende Menschen. Dafür ist jedes Verständnis unangebracht. Das Team

  72. Iris said,

    @waehltvera:

    Übrigens schießen Sie in Ihren Zensurmaßnahmen hier m.E. inzwischen deutlich übers Ziel hinaus. Es kann ja wohl kaum als persönliche Beleidigung aufgefasst werden, wenn man ein Plakat schlampig findet. Oder besitzen in Ihrem Weltbild jetzt schon Wahlplakate Menschenrechte?
    Wenn Sie sich hingegen noch mehr kritische Aufmerksamkeit in anderen Blogs wünschen, machen Sie ruhig so weiter. Über Zensur wird in der Blogosphäre schon seit jeher immer wieder gern und ausführlich berichtet.

    • waehltvera said,

      @ Iris
      Wir fassten nicht das Wort „schlampig“ als Beleidigung auf, sondern das Wort „Schlampe“. Feiner Unterschied. Schlampig bedeutet unordentlich. Wenn man jemanden schlampig nennt, ist es keine Beleidigung. Das Wort „Schlampe“ ist hingegen in unserem Wahlkreis eine häufig zu hörende schwere Beleidigung für Frauen jeden Alters. Und schwere Beleidigungen lassen wir auf diesem Blog nicht zu. Das Team

  73. Iris said,

    @waehltvera:

    Schlampig bedeutet auch liederlich. In diesem Sinne habe ich es in diesem Kontext gemeint. Und ich unterstelle Ihnen, dass Sie das auch genau so verstanden haben.

    Den ‚feinen Unterschied‘, zwischen der Interpretation einer Selbstdarstellung einerseits und einer Meinung über die Person andererseits, hatte ich in einem anderen Kommentar bereits herausgestellt – einen Kommentar, den sie in Ihrem Übereifer gelöscht haben.
    Und ich bin nach wie vor der Ansicht: Wenn sich Vera Lengsfeld auf einem Wahlplakat selbst wie eine *nasiewissenschon* darstellt, dann kann man das durchaus ein *nasiewissenschon*-Plakat nennen. Denn die (m.E. von ihr selbst herausgeforderte) Interpretation dieser Selbstdarstellung ist m.E. kein Werturteil über ihre Person.
    Beispiel: Würde ich mich zu Karneval als Prostituierte verkleiden, würde ich mich nicht beleidigt fühlen, wenn man das ein Nuttenkostüm nennt, weil das nämlich nicht gleichbedeutend damit ist, dass man mich als Nutte bezeichnet hätte. Und wenn ich mich daran stören würde, dass man das Kostüm als das erkennt, was es darstellt, würde ich mich nicht so verkleiden. Nachvollziehbar?
    Oder um es einfacher zu formulieren:
    Wahlplakat/Kostüm = Sachen
    Frau Lengsfeld/ich = Personen

    Oder um es mit dem Volksmund zu sagen: Wie man in einen Wald hineinruft, so schallt es heraus.

  74. Siegfried said,

    Nun ja, eine Rezension zu schreiben über so ein Buch ist eine Sache. Egal, ob Verriss oder nicht. Aber ein Boykottaufruf ist eine andere Sache.

    Ich kritisiere durchaus auch. Zum Beispiel bestimmte Designaspekte an Webseiten. Aber ich verlange nicht, dass solche Webseiten gesperrt werden. Und wenn ich dazu die Befugnis hätte, würde ich das schon gleich gar nicht verlangen. Das ist auch so ein feiner Unterschied.

    Was den Unterschied Sache ungleich Person angeht, stimme ich unbedingt zu.

    Was die Eistufung des Plakats angeht, nun ja, das Recht steht wohl Jedem zu. Allerdings muss man hier wirklich aufpassen, nicht die dargestellten Personen zu beleidigen. Das wäre nicht nur unfair, sondern ist im Fall eines Falles sogar strafbar. Auch, wenn es natürlich stimmt, dass, wer austeilen kann, auch einstecken können sollte. Ebenso gilt das für das hier zitierte deutsche Sprichwort. Nur ruft man auch mit so einem Plakat in den Wald hinein.

    Aber ich denke, das Echo aus dem Wald ist doch Etwas zu weit gegangen. Das ist ausgeufert und war nicht mehr angemessen. Alles hat Grenzen. Und hier sind ein paar Grenzen überschritten worden.

    Gut, für den Einen oder Anderen sind mit diesem Plakat die Grenzen des guten Geschmacks überschritten worden. Man mag das so sehen. Ich finde diese Ansicht prüde, unwichtig und irrelevant. Die Entscheidung, einen Politiker oder eine Politikerin zu wählen, sollet keine Frage des persönlichen Geschmacks sein. Keine Frage von Aussehen und Styling. Ich wähle schließlich weder einen Schauspieler noch ein Model. Ich wähle eine Person, die für ein bestimmtes Programm und eine bestimmte Weltanschauung steht.

    Ich bin Christ. Und als solcher werde ich gelegentlich als „doof“, „ewig-gestrig“ und „gehirnloser Sklave machtheiler Kleriker“ bezeichnet. Das sind Beleidigungen. Und die kotzen mich an. Ich kann mir vorstellen, dass Frau Lengsfeld durch etliche der hier vorgebrachten Bezeichnungen sich mit Recht genauso angepisst fühlt. Man kann unterschiedliche Ansichten haben. Und man kann die Ansichten Anderer ablehnen. Aber diese Andersdenkenden de Facto als „Untermenschen“ abzukanzeln ist einer Demokratie unwürdig. Ich habe hier bewusst einen schwer belasteten Vergleichsbegriff gewählt, weil es letztendlich auf genau das hinausläuft. Vermutlich sind die Ausrutscher hier nicht so gemeint. Noch nicht. Aber wenn das so weiter geht, sind wir auf dem besten Weg dorthin.

    Ich schlage vor, dass wir einfach mal (auf Verdacht) davon ausgehen, dass Frau Vera Lengsfeld ihre Ansichten aus lauteren Motiven heraus so vertritt. Ob das stimmt, werden wir nicht prüfen können. Aber wir können prüfen, ob sich ihre Ansichten mit unseren (meinen) decken oder nicht. Anhand dessen kann über eine Wahl entschieden werden. Aber auch eine eventuelle nicht-Wahl hat Nichts damit zu tun, dass sie als Mensch genau so viel wert ist wie jeder von uns.

  75. Siegfried said,

    Hmmm, sieht so aus, als ginge es hier von Anfang an ausschließlich um den Ausschnitt. Da mich dieses Thema nicht interessiert…


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