Waehltverablog


CDU-Präsent in der Oranienstraße

Posted in Friedrichshain-Kreuzberg von waehltvera - 14. Juni 2009

CDUpräsent 12.06.2009 005

CDU-Präsent auf der Oranienstraße

Am Freitag Nachmittag bot sich auf der Oranienstraße ein für die meisten Passanten ungewohntes Bild. Vor dem Hong-Kong- Laden stand ein Stehtisch mit CDU-Schirm und Menschen, die dem linken Feindbild von der CDU nicht entsprechen, verteilten Flugblätter, in dem sie das fehlende Sicherheitskonzept des Senats und der Berliner Polizeiführung anprangerten. Wer wollte, konnte sich auch eine Postkarte mitnehmen, auf der ein von den Linksradikalen in Brand gesetzter Polizist zu sehen war und bei diesem Anblick darüber nachdenken, warum Rot-Rot ein Sicherheitsrisiko ist, vor allem für die jungen Polizisten, die den Rechtsstaat verteidigen sollen. Natürlich gab es Leute, die es ablehnten, informiert zu werden, aber die meisten nahmen an. Manchmal aus purer Überraschung, wie jener Alt-68er, dem es beim Anblick von Tanja entfuhr: „Soll ich jetzt CDU wählen, weil ihr die schönsten Frauen habt?“ Warum nicht, ein Grund, CDU zu wählen, ist so gut, wie der andere. Wer sonst keinen Grund zu meckern fand, aber seinen ärger trotzdem irgendwie los werden wollte, weil der benachbarte Kneipenbesitzer anfing, unsere Flugblätter seinen Gästen auf den Tisch zu legen, versucht es mit Desinformation. Ob wir die Sätze auf der Rückseite überhaupt gelesen hätten, wollte eine junge Dame, die bis in ihre Kleidung ihre Gesinnung betonte, wissen. Die seien voller Rechtschreibfehler. Wir konnten dann weder bei Anwendung der alten, noch der neuen Rechtschreibung solche entdecken und mussten davon ausgehen, es mit einem Opfer Rot-Roter Bildungspolitik zu tun gehabt zu haben, die unsere Schulen zu Schlusslichtern im bundesweiten Vergleich degradiert hat. Unser Parteivorsitzender Frank Henkel, der uns bei der Aktion unterstützte, kam nicht dazu, Flugblätter zu verteilen, denn er wurde die ganze Zeit in Beschlag genommen von Mitbürgern, die sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen wollten , ihn näher kennenzulernen. Zum Schluß von einer Schwarzen Libertären, die mehr Marktwirtschaft in der CDU-Politik einforderte. Damit rannte sie bei Frank Henkel offene Türen ein.
Zu danken ist ein weiteres mal Herrn Temeltas und seiner Frau, in deren Laden wir uns vor der Aktion getroffen und erst einmal mit Kaffee und köstlichstem Kuchen gestärkt haben. Wer sich, wie ich, nicht zwischen Mandel-, und Käsekuchen entscheiden konnte, wie ich, wurde aufs Charmanteste gebeten, doch beides zu probieren. Selbst Frank Henkel, der mit dem festen Vorsatz gekommen war, nichts zu essen, konnte am Ende der köstlichen Nußtorte nicht widerstehen. So kann man sicher sein, dass dieser Nachmittag der CDU auf jeden Fall mehr Gewicht verliehen hat.

CDUpräsent 12.06.2009 009

Nach der Aktion mit meinem Hund bin ich mit meinem Hund bei einem Spaziergang am Engelsbecken beinahe in eine Versammlung von Möchtegern- Hausbesetzern gerannt, die unter den Rosenbögen eine letzte Besprechung vor der Besetzung des leerstehenden Verdi-Gebäudes abhielten. Ich hielt sie auf den ersten Blick für eine Art Folklore-Big-Band, denn etliche von ihnen hatten große, in Sackleinen gehüllte Gegenstände bei sich. Sie gaben mir zu verstehen, dass ich schnellstens zu verschwinden hätte. Ich wunderte mich über die Aggressivität der vermeintlichen Musiker. Später, als ich von der Besetzung hörte, war mir alles klar. Diesmal wurde ohne Umschweife geräumt. Dabei kam es wieder zu Gewalt, die bei der Berichterstattung aber keine Rolle spielte. Heute kann man wieder den üblichen Quark lesen, die Ursache der Brutalität der Linksradikalen seien Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit und mangelnde Erziehung. Über die eigentliche Ursache wird nicht geredet: Hass auf den demokratischen Rechtsstaat und Akzeptanz von Gewalt als Mittel der Durchsetzung von Interessen. Und dann diese klammheimliche Freude bei manchen Politikern über die Taten der Jungen, die offenbar an die eigene Jugend erinnern. Es fehlt im Senat und im Rathaus Kreuzberg am politischen Willen, den Linksradikalen Grenzen zu setzen. Deshalb wird das besetzte Haus in der Brunnenstraße nicht geräumt, deshalb dürfen die Besetzer des Bethanien-Hauses ein denkmalsgeschütztes Gebäude ruinieren, deshalb wird den Wagenburglern in Friedrichshain der von ihnen okkupierte Platz gelassen, obwohl er dringend für einen Kindersportplatz gebraucht wird. Das wird sich erst ändern, wenn die 68er Akzeptanz von Gewalt ersetzt wird durch eine Kultur der Gewaltlosigkeit, die nur erreicht wird, wenn die schweigende Mehrheit sich aufrafft und den Gewalttätern die Akzeptanz und damit die Legitimation entzieht

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2 Antworten to 'CDU-Präsent in der Oranienstraße'

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  1. wie auch immer said,

    „Engelbecken“ – nicht „Engelsbecken“. Wollen Sie nicht im Bezirk F’hain-Kreuzberg kandidieren? Dann lernen Sie den Bezirk doch erstmal kennen! Besser aber wär’s, Sie gehen nach Thüringen zurück.

  2. X- berg said,

    . ..nun ja, bei einem „s“ zu viel gibt`s viel zu meckern mit unverhältnismäßigen Wünschen an die Kandidatin, jedoch sind ja brennende Polizisten, Autos und vielleicht haben die komplett Hirnverbrannten ja mal das riesige Glück, zwei wartende Kinder, weil man ein Eis holt, im Auto abzufackeln, welche Rückkehr nach wo auch immer hin wünscht man dann denen.
    Wenn man auf dem rechten Auge nicht blind ist, was wir nicht sind, sollte man mal die Augenklappe vom linken Auge nehmen.
    Also „wie auch immer sagte“ was auch immer, Dinge die nicht wichtig sind, weil die Probleme die gelöst werden müssen ein bisschen mehr als ein „s“ zu viel beinhalten. (Darf es ein bisschen mehr sein)
    Nimm es nicht persönlich, aber bei so viel Schwachfug rutscht mir schon mal der Gully aus dem Mund.
    ..sollte man immense Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler entdecken bitte leiten sie diesen Text an „wie auch immer weiter“


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